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Jeff Gordon wartet auf seine Le-Mans-Chance

08. Januar 2017 - 13:22 Uhr

NASCAR-Superstar Jeff Gordon leckt in Daytona erneut Langstreckenblut: Start bei den 24 Stunden von Le Mans "würde genau in meine Träume passen"

Jeff Gordon
Jeff Gordon könnte bald sein Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans feiern
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Le Mans darf vielleicht schon bald einen der großen Stars der nordamerikanischen NASCAR-Szene als Starter begrüßen. Der viermalige Champion Jeff Gordon, der seine aktive Karriere eigentlich nach der Saison 2015 beendet hatte, aber als Ersatzmann für "Junior" Dale Earnhardt im vergangenen Jahr weitere Einsätze absolvierte, will beim 24-Stunden-Klassiker antreten. Der Kalifornier steht vor seinem zweiten Start bei den 24 Stunden von Daytona.

Derzeit absolviert Gordon mit dem Team von Wayne Taylor die offiziellen Testfahrten ("Roar before the 24") in Florida. Am Steuer des neuen Cadillac DPi hat der NASCAR-Superstar offenbar so viel Freude, dass er sich weitere Rennen in Sportprototypen vorstellen kann. "Wenn ich über Leidenschaften und Träume spreche, dann passt Le Mans zweifellos perfekt dort hinein", bekundet Gordon im Gespräch mit 'racer.com' sein Interesse an einem Auftritt an der Sarthe.

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"Ich bin aber realistisch. Ich habe schon mit Wayne Taylor und mit General Motors mehrfach darüber gesprochen", so Gordon. Das Problem: Der 45-Jährige ist seit jeher eng mit dem Konzern GM verbunden. Die Amerikaner schicken zwar auch 2017 zwei Corvettes der Konzerntochter Chevrolet nach Le Mans, aber im Kader sind keine Plätze mehr frei. Zudem möchte Gordon im Prototypen fahren, weniger gern in einem GTE-Auto.

"Le Mans ist eine ganz andere Welt", meint Gordon voller Respekt vor dem traditionsreichen 24-Stunden-Rennen. Man kann nicht einfach anreisen und dann seine Runden im Auto abspulen. Okay, es mag mittlerweile gute Simulationen geben, aber erst einmal möchte ich Daytona fahren und schauen, was ich am Steuer eines solchen Autos leisten kann. Wenn ich mich gut vorbereitet fühle, Auto, Team und Strecke schnell begreife, dann komme ich vielleicht nach Le Mans."

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