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Großes Jahr für Honda: Sieben Autos in sechs Teams

09. Februar 2012 - 12:56 Uhr

Honda kehrt mit den HPD-Autos in die LMP1-Klasse zurück: Zusammenarbeit mit Wirth läuft weiter - HPD-Vizepräsident Steve Eriksen: "Eine aufregende Saison"

Neben Strakka werden auch JRM und Pickett auf den HPD ARX-03a setzen
© Strakka Racing

(Motorsport-Total.com) - Peugeot hat die Langstreckenszene kurz vor dem Start in die neue WM-Ära plötzlich verlassen, dennoch stehen viele große Automobil-Hersteller mit ihren Rennprodukten im Starterfeld. Neben Audi zeigt sich Toyota in diesem Jahr mit dem Hybrid-LMP1, außerdem tritt Honda wieder verstärkt auf. Die Japaner hatten sich nach der Tsunami-Katastrophe aus der LMP1 zurückgezogen, kommen nun aber mit dem HPD ARX-03a wieder an die Strecken.

In der Saison 2012 werden sechs Teams insgesamt sieben HPD-Prototypen einsetzen. In der LMP1-Klasse bereitet sich Pickett aktuell in Sebring auf die neue ALMS-Saison vor, Strakka und JRM gehen in der neuen Langstrecken-WM (WEC) auf Punktejagd. "Die Rückkehr in die LMP1, während wir das LMP2-Programm gleichzeitig fortführen, ist für unsere Techniker und Partner die größte Herausforderung", sagt HPD-Vizepräsident Steve Erkisen.

"Ich habe vollstes Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Das bewährte Design, die Entwicklungs- und Ingenieurskunst von HPD gepaart mit den Kenntnissen der technischen Partner wird den Teams das passende Werkzeug zur Erlangung von Erfolgen bereitstellen", verspricht Eriksen. "Es wird eine aufregende Saison." In der LMP2-Klasse werden Level 5 (zwei Autos), Starworks und Black Swan (Lola mit HPD-Motor) auf die Honda-Technik setzen.

Die Zusammenarbeit mit Wirth Research in Großbritannien, wo die HPD-Chassis entwickelt werden, soll langfristig fortgesetzt werden. Nick Wirth hatte 2010 mit der Konzeption eines neuen LMP1-Coupes begonnen. Dieses Auto ist jedoch bislang nie gebaut worden.

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