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Fernando Alonso auf P4: "Ich bin sehr zufrieden"

19. Mai 2017 - 09:15 Uhr

Vierter Platz (fast) ohne Windschatten: Fernando Alonso mischt beim Indy 500 weiter unter den Besten mit und bereitet sich auf das Qualifying vor

Fernando Alonso
Fernando Alonso belegte im Training am Donnerstag den vierten Platz
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Für Fernando Alonso verläuft die Vorbereitung auf die 500 Meilen von Indianapolis am 28. Mai weiterhin positiv. Im vierten Freien Training am Donnerstag belegte der Formel-1-Star mit einer Zeit von 39,8902 Sekunden (225,619 mph) den vierten Platz. Sein Rückstand auf den Tagesschnellsten, Jay Howard, betrug 0,198 Sekunden.

Besonders ermutigend: Alonsos schnellste Runde gelang ihm "hinter einem Auto, das ein paar Sekunden vor mir gefahren ist", also mit leichtem Windschatten. "Aber wir konnten die gleiche Zeit auch ohne Auto vor mir fahren", freut sich der vom Andretti-Team betreute McLaren-Honda-Pilot. "Das Auto fühlte sich von Beginn an ziemlich gut an. Dann haben wir es weiter verbessert. Ich bin sehr zufrieden."

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"Wir arbeiten immer noch viel an der Rennsituation, am Fahren im Verkehr. Ich denke, dafür haben wir eine gute Balance gefunden. Morgen werden wir uns etwas mehr auf das Qualifying konzentrieren, aber Priorität hat das Rennen", sagt Alonso, der sich am Donnerstag durch "verschiedene Trimms und ein paar Set-up-Optionen" arbeitete.

Allerdings bedauert er, dass die Freien Trainings nun zu Ende gehen und es mit dem "Fast Friday" erstmals ernst wird: "Ich hätte noch mehr Runden gut gebrauchen können", meint Alonso. "Aber wir werden versuchen, morgen mit der Extra-Power, die wir am Freitag haben, mehr herauszuholen. Daraus werden wir versuchen zu lernen. Morgen beginnt alles wieder bei null."

Das Qualifying zum Indy 500, bei dem im Gegensatz zur Formel 1 nicht nur die schnellste Runde zählt, sondern der Schnitt aus vier Runden, wird für den 35-Jährigen komplettes Neuland. "Gil de Ferran, mein Coach, hat mir gesagt, dass die vier Qualifying-Runden die schrecklichsten Runden werden, die ich je gefahren bin, weil das Auto sehr am Limit ist", sagt Alonso. "Morgen werde ich das am 'Fast Friday' mal anschnuppern, und am Samstag sehen wir dann weiter."

Langweilig wird ihm übrigens auch nach vier Freien Trainings nicht. Das Indy 500 sei "aufregend", findet der Spanier: "Jeder Tag ist anders. Die Strecke verändert sich. Gestern war es sehr windig. Heute auch, aber nicht mehr so extrem. Es macht Spaß. Wenn ich zum Beispiel auf Gegner auflaufe, lerne ich immer, indem ich beobachte, was sie tun, welche Technik sie fahren."

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