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Bourdais' neuer IndyCar-Anlauf: Spaß statt Karriereende

16. Dezember 2016 - 12:36 Uhr

Sebastien Bourdais will bei Dale Coyne vor allem Spaß haben - Dass er bei einem kleinen Team fährt, stört ihn nicht: Er könnte seine Karriere dort sogar beenden

Sebastien Bourdais
Sebastien Bourdais geht 2017 mit frischem Team an den Start
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Bourdais steht in der IndyCar-Saison 2017 vor einer neuen Herausforderung. Der viermalige ChampCar-Meister wechselte von KVSH zu Dale Coyne und geht das neue Jahr mit frischem Mut an. Man darf sich fragen, mit welchem Ziel der Franzose an den Start gehen wird, nachdem er wieder nicht in einem der Spitzenteams Platz nehmen wird.

Die Antwort ist einfach: "Ich werde versuchen, meine Arbeit zu machen und zu helfen, wo ich kann. Aber ich bin nicht da, um eine Revolution zu machen. Ich bin hier, um Spaß zu haben und hoffentlich konkurrenzfähig zu sein, um Rennen zu gewinnen. Und um Spaß zu haben", betont der ehemalige Formel-1-Pilot noch einmal gegenüber 'Racer'.

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Dass er für ein kleineres Team fährt, stört ihn dabei nicht. Denn Dale Coyne rüstet sich im Ingenieursbereich deutlich auf und ist laut Bourdais gut aufgestellt: "Wir haben wirklich gute Leute", sagt er. "Und am Ende des Tages ist das immer noch besser als ein großes Team, wenn man keine guten und konstanten Leistungen bringt." Durch die neue Struktur bei Dale Coyne könne man auf jeden Fall einiges erreichen - das spürt der Franzose.

IndyCar: Fahrer & Teams 2017

Ein Überblick über die Fahrer und Teams für die IndyCar-Saison 2017


26.09.2016
Foto 1 von 8
Team Penske:
1. Simon Pagenaud;
2. Will Power;
3. Helio Castroneves;
4. Josef Newgarden;

5. Juan Pablo Montoya (nur Indy)
Team Penske: 1. Simon Pagenaud; 2. Will Power; 3. Helio Castroneves; 4. Josef Newgarden; 5. Juan Pablo Montoya (nur Indy)

Sein Vertrag mit dem Team läuft über zwei Jahre mit möglicher anschließender Verlängerung. Doch an die Zeit danach oder ein Karriereende denkt der mittlerweile 37-Jährige noch nicht. Mit Juan-Pablo Montoya, Tony Kanaan und Helio Castroneves gibt es noch Piloten, die bereits in ihren 40ern sind und dennoch gute Leistungen zeigen. "Sie beweisen, dass man auch in dem Alter Meisterschaften gewinnen kann", sagt Bourdais.

"Ich werde bald 38. Ich sehe keinen Grund, aufzuhören, solange die Leidenschaft da ist - und das ist sie mit Sicherheit -, und man körperlich in Form bleibt und das Beste aus seinen Möglichkeiten holt", betont er weiter. "Das ist, was mir Spaß macht. Ich möchte nichts verändern. Ich möchte nicht aufhören, weil es dann keinen Weg zurück gibt." Bourdais könne sich vorstellen, seine Karriere irgendwann mit Dale Coyne zu beenden. Der Zeitpunkt ist offen.

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