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Will Power: Meisterschaft noch nicht abgeschrieben

31. März 2016 - 14:13 Uhr

Zwar musste Penske-Pilot Will Power den IndyCar-Saisonauftakt in St. Petersburg auslassen, doch der Meister von 2014 hat den Titel noch lange nicht abgeschrieben

Will Power
Will Powers Chancen auf einen zweiten Titel sind gesunken, aber intakt
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Wenn es nach reinem Speed ginge, hätte Will Power vermutlich weit mehr als einen IndyCar-Titel geholt. Auch beim Saisonauftakt in St. Petersburg fuhr der Australier auf die Pole-Position - die 36. seiner IndyCar-Karriere. Und das, obwohl er mit einer Innenohrentzündung und Übelkeit unterwegs war. Das Rennen musste er wegen der Symptome dann auslassen - ein bitterer Rückschlag für den Penske-Piloten, dessen Teamkollegen Juan Pablo Montoya und Simon Pagenaud einen Doppelerfolg erzielten.

Zumindest erhärtete sich der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung nicht, doch die Punkte sind verloren. Power gibt sich dennoch nicht geschlagen: Trotz des Nachteils hat er den Titel noch nicht abgeschrieben. "Ein 51-Punkte-Defizit ist schon ein schwerer Schlag gleich zu Beginn, aber wie wir bei IndyCar schon häufig gesehen haben, wird sich noch viel Racing ereignen und die zwei Rennen mit doppelten Punkten werden die Dinge noch durcheinander würfeln." Doppelte Punkte wird es für das Indianapolis 500 und das Saisonfinale in Sonoma geben.

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Bislang war Power stets als Topfavorit auf den Titel in die Saison gestartet und war dementsprechend großem Druck ausgesetzt, was nicht selten in schwerwiegenden Fehlern mündete. Diese Saison kann er nun unter ganz anderen Voraussetzungen als Meisterschaftsletzter in Angriff nehmen: "Es ist eine Situation mit wenig Druck. Ich muss einfach die Beine in die Hand nehmen und die Sache in Angriff nehmen. Alles kann passieren."

Er sei sich bewusst, dass es ein langer Prozess werden wird, der die ganze Saison dauern könnte, so der 35-Jährige weiter. "Es geht darum, Stück für Stück Punkte zurückzugewinnen - es wird auf und ab gehen. Man wird richtig gute und richtig schlechte Tage haben. Aber ich hoffe, mit einer Chance auf den Titel ins letzte Rennen zu gehen."

Die Aufholjagd wird beim Ovalrennen in Phoenix starten. Erstmals seit 2005 werden die IndyCars auf dem Ein-Meilen-Oval unterwegs sein. "Die Querkräfte werden sehr kräftezehrend sein und alle werden auf ein paar Gelbphasen hoffen", kündigt Power an. "Es wird interessant zu sehen sein, ob sich zwei Spuren öffnen oder ob wir auf eine Linie reduziert werden. Mit dem hohen Grip fühlt es sich an, als könnte es ein wirklich gutes Rennen werden." Das wird sich aber erst zeigen, wenn alle im Pulk in verwirbelter Luft fahren.

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