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Saison 2013: Was ist alles neu?

04. Februar 2013 - 23:32 Uhr

Von Double-Headern über ein neues Punktesystem und alte Motorenstrafen bis hin zur Frage nach den Aero-Kits: Was kommt in der IndyCar-Saison 2013?

IndyCar-Saisonauftakt 2012 in St. Petersburg
Die IndyCar-Saison 2013 beginnt am 24. März in den Straßen von St. Petersburg
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Am 24. März 2013 beginnt in den Straßen von St. Petersburg die neue IndyCar-Saison. Gemäß dem in der vergangenen Woche veröffentlichten Regelbuch wird es nur sehr wenig Veränderungen im Vergleich zur Vorsaison 2012 geben. Zum Beispiel werden die Boliden nach wie vor ohne die von vielen Fans sehnlich gewünschten Aero-Kits auskommen müssen. Diese Möglichkeit der Chassis-Variation, die mit der Einführung der Next-Generation-Chassis ursprünglich eingeplant war, ist frühestens zur Saison 2014 ein Thema.

Eine weitere recht umstrittene Regelung bleibt bestehen: Das Thema Strafenkatalog nach einem unerlaubten Motorenwechsel. Die Regel ist bekannt: Alle Teams, die mehr als fünf Motoren pro Saison benutzen, oder ein Triebwerk vor dem Ablauf der vorgeschriebenen Mindestlaufzeit wechseln, müssen in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten. Dies wird auch in der Saison 2013 so gehandhabt werden, wie IndyCar-Technikchef Will Phillips versicherte.

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"Unser Motoren-Regelwerk wurde geschaffen, um für die Hersteller und Teams eine Kostenkontrolle zu ermöglichen und das wird auch 2013 so weitergehen", so Phillips. Nach dem Lotus-Abgang gibt es in der neuen Saison ein Duell Honda gegen Chevrolet. "Wir haben uns eine Reihe von Optionen angesehen, um vielleicht unseren Strafenkatalog für einen vorgezogenen Motorenwechsel zu ersetzen und haben dazu auch das Feedback der Teams und Hersteller eingeholt."

Neues Punkteschema ab Platz 19

Ohne konkretes Ergebnis offenbar, denn "nach einer eingehenden Untersuchung und auch einer heftigen Debatte glauben wir, dass es unsere beste Option ist, mit der Strafversetzung von zehn Startplätzen weiterzumachen. Wir glauben, dass es sowohl kurz-, als auch langfristig wichtig ist, in dieser Sache eine gewisse Konstanz an den Tag zu legen."

Die größte Neuerung verbirgt sich in einem etwas angepassten Punktesystem. Ab sofort bekommt jeder Pilot einen Bonuspunkt, der im Rennen eine Führungsrunde vorweisen kann. Bislang gab es Bonuspunkte nur für denjenigen, der die meisten Führungsrunden bestritt. Dafür erhielt der betreffende Pilot zwei Extrazähler, was in der Saison 2013 auch bleiben wird. Mit Ausnahme des Indy 500 und Iowa gibt es auch wieder einen Bonuspunkt für die Pole-Position. In Indianapolis und bei den Heat-Races von Iowa kommt ein eigenes Punktesystem für die Qualifikation zum Tragen.

Weiterhin ändert sich auf den Plätzen 19 bis 25 das Punktesystem: Im alten Post-IRL-Schema erhielten alle Piloten ab Rang 18 mit zwölf Zählern gleich viele Punkte. Nun geht es pro Position abgestuft nach unten: P19 bekommt also elf Punkte, P20 deren zehn und so weiter. Diese Systematik reicht bis Platz 25, der ab sofort fünf Punkte erhält. Ab Platz 25 bis Platz 33, also dem letzten Platz im Indy 500, bekommen alle Piloten diese fünf Meisterschaftspunkte.

Der Leader muss auf die Innenbahn

"Wir sehen derzeit einen extrem intensiven Wettbewerb, in dem es in Sachen Meisterschaft praktisch um jeden Punkt geht", argumentiert IndyCar-Rennchef Beaux Barfield. "So tobt speziell auch im Bereich der Plätze 19 bis 25 ein beinharter Kampf vom Start bis zur Zielflagge. Unsere Piloten und Teams verdienen ein Punktesystem, dass die Konkurrenten für ihre Leistungen auf der Strecke belohnt. Egal, auf welcher Position sie sich gerade befinden."

Sollte es im Rahmen der Qualifikation in Q1 oder Q2 zu eventuellen Blockademanövern kommen, kann die Rennleitung das entsprechende Auto am Aufstieg in das nächste Segment hindern. Zusätzlich werden die beiden schnellsten Rundenzeiten gestrichen. Wenn in Q3 ein Blockademanöver auftaucht, wird das betreffende Team sofort aus dem Verkehr gezogen.

Neu: Ab sofort muss der Leader beim Start und bei jedem Double-File-Restart auf der Innenbahn anfahren. Bislang hatte der Führende die Wahl zwischen innerer und äußerer Linie. Die genaue Position der Boxenplätze erfolgt jetzt nach dem Qualifikationsresultat des vorhergehenden Rennens. Bislang wurde diese Position nach dem jüngsten Quali-Resultat auf einem ähnlichen Streckentyp vergeben - also Ovale und Nicht-Ovale.

Der Power-Knopf bleibt

Auch in Sachen Pit-Lane-Speed gibt es nun nur noch zwei erlaubte Tempi: 60 Meilen pro Stunde auf den Ovalen, 50 Meilen pro Stunde auf den Nicht-Ovalen. Rein strategisch erlauben die IndyCar-Regelhüter den Teams ab sofort mehr Freiheiten in Sachen Sprit-Strategie: Bislang war beim Rennstart eine Füllmenge von 18,5 Gallonen (das entspricht 70,03 Litern) vorgeschrieben. Nun dürfen die Teams ihre Benzinmenge beim Start frei wählen.

Der "Push-To-Pass"-Button bleibt ebenfalls für alle Nicht-Ovale. Pro Rennen steht er den Piloten zehnmal zur Verfügung und wird - je nach Strecke - zwischen 15 und 20 Sekunden anhalten. Es wird in der Saison 2013 keine Ansprechsverzögerung und keine Reset-Zeit geben. In St. Petersburg, Detroit, Sonoma, Baltimore und Houston ist der Power-Knopf jeweils 15 Sekunden lang aktiv, in Long Beach, Barber, Sao Paulo, Toronto und Mid-Ohio jeweils 20 Sekunden.

Für die drei Double-Header-Wochenenden in Detroit, Toronto und Houston gibt es einen neuen Ablaufplan: Für das Wochenend-Rennen Nummer eins findet am Freitag wie gewohnt die dreigeteilte Qualifikation (bisher Samstag) statt. Für Wochenend-Rennen Nummer zwei gibt es am Samstagmorgen für alle Teams eine Extra-Einheit über 30 Trainingsminuten. Die erzielten Rundenzeiten entscheiden über die Startaufstellung. Jeweils im ersten Rennen von Toronto und Houston wird es einen stehenden Start geben. Alle Rennen der drei Double-Header-Wochenenden gehen über die volle Renndistanz bei vollen Punkten.

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