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Erstes Mutter-Sohn-Gespann in Daytona

14. Januar 2013 - 14:56 Uhr

Zum ersten Mal in der Geschichte der 24 Stunden von Daytona gehen mit Melanie und Madison Snow Mutter und Sohn ins Rennen - Die Mama ist keine Unbekannte

Richard Lietz
Der Porsche konnte bereits bei den offiziellen Tests ausprobiert werden
© Grand-Am

(Motorsport-Total.com) - Die 24 Stunden von Daytona sind sowieso eine der prestigeträchtigsten Veranstaltungen im Langstreckensport, doch die 51. Auflage des Klassikers (24. bis 27. Januar) hält noch eine ganz spezielle Besonderheit bereit. Zum ersten Mal in der Geschichte des Events geht mit Melanie und Madison Snow ein Mutter-Sohn-Gespann an den Start. Die beiden Amerikaner werden mit drei anderen Fahrern einen Porsche 911 GT3 Cup des Teams Snow Racing/Wright Motorsports pilotieren.

Unterstützt werden sie dabei von dem deutschen Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen (43), dem österreichischen Porsche-Junior Klaus Bachler (21) sowie dem Deutschen Marco Seefried (36). Ganz unbekannt ist Familie Snow im Rennsport jedoch nicht. Melanie gewann zusammen mit ihrem Ehemann Martin sowie Patrick Huismann bereits 1999 die GTS-Klasse bei den 12 Stunden von Sebring.

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Vorbereiten konnten sich die fünf Porsche-Fahrer bereits bei den offiziellen Tests vom 4. bis 6. Januar, bei denen das Team 279 Runden abspulen konnte. "Der Test lief besser als erwartet", schildert der 17-jährige Madison Snow seine Eindrücke. "Ich hatte erwartet, dass einige von uns im Team so schnell sein würden, aber nicht, dass alle derart schnell sind."

"Es überrascht mich, wie gut wir alle zurechtkommen. Ich habe Geschichten von Teams gehört, deren Fahrer alle einen unterschiedlichen Fahrstil pflegen, sodass es echt schwierig ist, das Auto für jeden gut einzustellen", erklärt der Amerikaner weiter. "Aber wir fahren alle so ähnlich, das macht es uns viel einfacher. Es ist das erste 24-Stunden-Rennen für meine Mutter und mich, also hoffe ich, dass wir am Ende auch zusammen oben stehen werden."

"Ich konnte noch nie hier in Daytona fahren", fügt Mutter Melanie an. "Jedes Mal kam etwas dazwischen - entweder war ich schwanger oder hatte ein Baby bei mir. Endlich kann ich auch mal fahren, und was es besonders macht: Ich kann es mit Madison tun. Bei meinem ersten Mal mit Martin in Dayton hatte ich Madison bei mir und er war gerade einmal sechs Wochen alt. Nun fährt er hier mit mir. Wie die Zeit vergeht!"

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