Zwischenfall in Runde eins: Chaz Davies räumt Garrett Gerloff ab

Die Pechsträhne von Chaz Davies setzt sich auch beim WSBK-Event in Navarra fort: In keinem der beiden Hauptrennen sieht der Ducati-Pilot die Zielflagge

(Motorsport-Total.com) - Ducati-Pilot Chaz Davies erlebte in Navarra ein enttäuschendes Wochenende. Abgesehen vom ungewohnt starken Superpole-Ergebnis konnte der ehemalige Vize-Weltmeister keine Erfolge vorweisen. In beiden Hauptrennen ging Davies leer aus. In Lauf zwei riss der GoEleven-Pilot auch noch Yamaha-Pilot Garrett Gerloff vom Motorrad.

Titel-Bild zur News: Chaz Davies

Chaz Davies sammelte in Navarra magere drei Punkte Zoom

Von Startplatz fünf aus schied Davies bereits in Lauf eins am Samstag durch einen Sturz aus. Am Sonntag wollte der Ducati-Pilot den Fehler ausmerzen. "Ich war nach dem Warm-up optimistisch für die Rennen. Im Superpole-Rennen erwischte ich keinen guten Start, hatte danach aber ein akzeptables Rennen", kommentiert er Platz sieben im Sprintrennen.

"Ich war mit dem Gefühl zufrieden und dachte, dass wir für das finale Rennen noch etwas am Motorrad verbessern können. Ich erwischte im zweiten Rennen erneut einen ziemlich schlechten Start. Ich verlor viele Positionen. Ich dachte, dass ich das Potenzial habe, um in die Top 5 zu fahren", berichtet Davies.

"Ich überholte Bassani auf der Gegengeraden. Vor mir duellierten sich einige Fahrer und standen sich gegenseitig im Weg. Sie bremsten stark, doch ich hatte bereits zum Überholen angesetzt. Auf Grund meiner Linie und meiner Geschwindigkeit konnte ich nicht genau erkennen, was vor mir passiert. Ich verlor die Front, als ich versuchte, Garrett auszuweichen", erklärt Davies.

"Ich versuchte, rechtzeitig zu bremsen, doch ich riss ihn aus dem Rennen. Es enttäuscht mich, einen anderen Fahrer aus dem Rennen geholt zu haben, aber auch für mich selbst ärgert es mich. Es tut mir sehr leid für das gesamte Team. Es war ein typischer Erste-Runde-Vorfall", so Davies.

In der Meisterschaft verlor Davies durch die beiden schlechten Wochenenden in Most und Navarra den Anschluss an das vordere Mittelfeld. Als WM-Zehnter liegt er bereits 40 Punkte hinter Michael van der Mark (BMW) auf Position neun.

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