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Timo Scheider: Gelingt in Riga der Finaleinzug?

10. September 2017 - 14:26 Uhr

Warum Timo Scheider vor dem WRX-Gastspiel in Riga zuversichtlich ist, endlich wieder in das Finale einzuziehen, und welche Saisonziele er sich steckt

Timo Scheider
Privat-Ass Timo Scheider will in Riga große Sprünge machen
© FIAWorldRallycross.com

(Motorsport-Total.com) - Timo Scheider reist guter Dinge zum WRX-Gastspiel in Riga. Der Kurs, auf dem im Vorjahr Sebastien Loeb triumphierte, liegt dem Ford-Privatfahrer, der für das österreichische MJP-Team an den Start geht. "Dort war ich im vergangenen Jahr mit dem SEAT schon gut dabei", erinnert sich der ehemalige DTM-Meister an das Vorjahr, als er in Riga um einen Platz den Einzug ins Finale verpasste. "Daher hoffe ich, dass ich mit meinem Auto, das ich besser kenne als im vergangenen Jahr den SEAT, noch einmal nachlegen kann."

Danach steht für den 38-Jährigen; der zuletzt sechs Mal in Folge ins Halbfinale einzog und daher in der Gesamtwertung als Neunter bester Privatfahrer ist, das Heimspiel in Estering auf dem Programm. Doch ausgerechnet vor eigenem Publikum in Buxtehude in der Nähe von Hamburg steht er vor einer Herausforderung: "Estering ist mich komplett neu, und soweit ich weiß, ist das eine richtige Rallycross-Strecke. Daher wird es für mich da extrem schwierig werden. Ich nehme den Kampf aber an und freue mich auf das, was kommt."

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Man darf also gespannt sein, ob es Scheider gelingen wird, weiterhin vor seinem Teamkollegen Kevin Eriksson zu bleiben, der derzeit nur einen Punkt hinter ihm lauert. "Ich habe ein Rennen weniger als er", verweist er auf das Großbritannien-Gastspiel. "Von daher kann ich gut damit umgehen, wenn wir ungefähr gleichauf sind. Außerdem ist es meine Rookie-Saison, das darf man nicht vergessen."

Scheider trat zwar bereits 2015 und 2016 an, kam aber in diesen zwei Jahren nur auf vier WRX-Auftritte. Wie sich seine mangelnde Erfahrung auswirkt? "Wenn ich die ersten Outings mit einem Zeitrückstand von drei oder vier Sekunden absolviere, ist es schwierig da schon über das Set-up zu reden", erklärt er. "Das kann man, wenn man eine Strecke kennt, schon unmittelbar nach dem ersten Outing machen. Ich kann das in der Regel nicht, weil ich die meisten Strecken nicht kenne. Daher bin ich von Anfang an immer ein bisschen im Hintertreffen."

In der Gesamtwertung nimmt er dennoch Platz sieben ins Visier. "Es gibt vielleicht noch die Möglichkeit, Heikkinen und Block in der Meisterschaft abzufangen", spielt er darauf an, dass Tomas Bakkerud mit 61 Punkten Vorsprung außer Reichweite ist. "Ich bin jetzt Neunter, ein Top-10-Ergebnis würde generell gut tun. Das Ziel ist aber eher, das Auto zu verbessern, mich zu verbessern und alle Strecken kennenzulernen."

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