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Timo Scheider: Reifenschaden stoppt Werksfahrerschreck

Timo Scheider stellte beim WRX-Lauf in Mettet unter Beweis, dass auch ein kleines Team über Nacht große Fortschritte machen kann - Bis zum Reifenschaden

(Motorsport-Total.com) - Er sieht es realistisch: Hätte, wäre, wenn zählt im Motorsport nicht. Timo Scheider hätte bei der Rallycross-Weltmeisterschaft in Mettet durchaus das Finale sehen können. Doch ein Reifenschaden im Halbfinale stoppte den Team-Austria-Piloten. "Ich denke, dass es in der Kompression nach dem Sprung schon am Ende der ersten Runde passiert ist", resümiert der ehemalige DTM-Pilot gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Scheider geht trotzdem nicht enttäuscht nach Hause: Dem Team gelang eine bemerkenswerte Steigerung.

Timo Scheider

Verpasste Chance: Timo Scheider schied im Halbfinale aus Zoom

"Der Samstag ist wirklich alles andere als angenehm gewesen", sagt der 38-Jährige im Hinblick auf die Plätze 13 und 12 in den ersten beiden Qualifyings, nach denen er in der Gesamtwertung nur auf Position 14 lag. Doch mit den Positionen sieben und neun in Q3 und Q4 zog er doch noch die Fahrkarte für das Semifinale. "Das ist gut für den Kopf", weiß er. "Und für nächstes Jahr weiß ich, wie man hier schnell fahren kann. Nach dem Samstag noch die Semis und mit Kevin (Eriksson, sein Teamkollege; Anm. d. Red.) sogar das Finale zu sehen, ist es schon ganz gut."

Insbesondere, da die Werksteams die Latte im Rallycross immer höher legen, insbesondere die Teams von Matthias Ekström und Petter Solberg. "Aber das ist nicht der Maßstab, den wir uns setzen können", bleibt Timo Scheider realistisch. "Wir sollten uns auf die Plätze fünf bis zwölf konzentrieren. Das ist nach wie vor realistisch. Da sind wir immer noch inmitten der Werksautos. Es macht Spaß, dass wir auch nach vier Wochenenden noch immer die Werke ärgern können."


Fotos: Rallycross-WM in Mettet


Für Scheider steht nun erst einmal eine längere Pause auf dem Programm, da er Lydden Hill aufgrund der 24 Stunden auf dem Nürburgring auslassen muss. Dort geht er für das Schnitzer-Team auf einem BMW M6 GT3 an den Start. "Das ist natürlich schade für die Meisterschaft, die Punkte hätte ich gerne mitgenommen", trauert er der Gelegenheit jetzt schon hinterher. " Zumal Lydden Hill von der Charakteristik einem Rundstreckenfahrer ganz gut entgegenkommen dürfte. Momentan lechze ich nach jedem Meter in diesem Auto. Aber es ist halt so, wir machen jetzt erst das eine und dann kommen wir zurück."

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