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Rallye Dakar 2013 ohne Coma

21. Dezember 2012 - 15:00 Uhr

Marc Coma muss aufgrund seiner Schulterverletzung auf die bevorstehende Rallye Dakar verzichten - Der US-Amerikaner Kurt Caselli springt im KTM-Team ein

Marc Coma
Marc Coma wird die Rallye Dakar als Zuschauer verfolgen müssen
© KTM

(Motorsport-Total.com) - Der dreifache Dakar-Sieger Marc Coma wird bei der bevorstehenden Auflage des Wüsten-Klassikers, die am 5. Januar in Lima beginnt, nicht dabei sein. Der KTM-Pilot, der die Motorrad-Wertung der Dakar in den Jahren 2006, 2009 und 2011 für sich entschied, zog sich bei einem Sturz im Rahmen der Marokko-Rallye im Oktober eine Schulterverletzung zu, von der er sich bis heute nicht vollständig erholt hat.

"Marc ist eine unserer Schlüsselfiguren. Zusammen mit seinem Teamkollegen Cyril Despres holte er für KTM die zurückliegenden sieben Dakar-Siege. Wir sind enttäuscht darüber, dass er nicht fahren kann, doch die Gesundheit unserer Werksfahrer ist der wichtigste Punkt. Wenn er nicht hundertprozentig fit ist, dann ist es besser für ihn, auf die 2013er-Ausgabe der Rallye zu verzichten", so KTM-Teammanager Alex Doringer.

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Coma selbst zeigte sich am Freitag in Barcelona anlässlich der Absage ebenfalls enttäuscht. "Bis zum letzten Moment habe ich zusammen mit den Ärzten und den Physiotherapeuten alles versucht, doch ich muss realistisch sein. Einer der Muskeln in meiner Schulter bereitet mir nach wie vor Probleme. Ich kann die Schulter nicht vollständig bewegen", so der Spanier.

Kurt Caselli gibt Dakar-Debüt

Vor dem Hintergrund des Ausfalls von Coma hat KTM einen Ersatzpiloten nominiert, der vom 5. bis 20. Januar in Südamerika auf der Maschine sitzen wird: Kurt Caselli. Der US-Amerikaner gehörte vor wenigen Wochen bei der Baja 1000 zum KTM-Aufgebot und belegte dort den zweiten Platz.

"Es war schon immer mein Ziel, die Dakar zu fahren. Ohne die Unterstützung von KTM hätte ich das niemals geschafft. Das größte Offroad-Rennen der Welt auf dem besten Bike der Welt zu bestreiten, ist ein Segen. Für mich bedeutet dieser Schritt nicht nur einen Meilenstein in meiner Karriere, sondern auch in meinem Leben", so Caselli überglücklich.

"Wir wollen, dass er die Dakar ohne Druck fährt, das Abenteuer genießt und Erfahrungen sammelt", hält Teammanager Doringer die Erwartungen niedrig und hofft, dass der verletzte Starpilot Coma beim Start in Lima zugegen sein wird, um das Team beim Beginn des Abenteuers Dakar 2013 moralisch zu unterstützen.

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