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Bathurst: Schneider/Jäger/Roloff triumphieren

Was für ein Finale beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst: Erebus-Mercedes trotzt dem Regen und dem Druck der Konkurrenz - SLS-Sieg vor Porsche, Ferrari und Audi

(Motorsport-Total.com) - Hitze, Sturm, Regen und jede Menge feinster Motorsport: Das 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst bot Rennfans feinste Action. Im Mittelpunkt standen dabei alle großen Hersteller. Das beste Ende fand allerdings Mercedes für sich. Bernd Schneider, Thomas Jäger und Alexander Roloff (Erebus-SLS) siegten in der Schlacht mit einer Runde Vorsprung vor dem VIP-Petfood-Porsche und dem lange Zeit bärenstarken Ferrari von Clearwater.

Am Mount Panorama auf dem Gipfel: Schneider/Jäger/Roloff im SLS

Bereits zum Start in das Langstreckenrennen auf leicht feuchter Piste zeichnete sich ein Duell um den Sieg zwischen Mercedes und Ferrari ab. Polemann Tim Slade musste in engem Zweikampf zunächst den Clearwater-F458 von Craig Baird ziehen lassen, im anschließenden Duell gegen Mika Salo (Maranello-Ferrari) kam es zum Kontakt. Ein folgender Porsche landete in der Mauer. Dennoch konnte sich Salo als Führender über die erste Stunde retten.

Anschließend übernahm Alex Roloff kurz die Führung, danach jedoch Mercedes-Kollege Slade wieder das Zepter. Hinter ihm spielten sich fortan kleine Dramen ab. Audi-Pilot Eric Lux legte einen spektakulären Vierfach-Dreher auf die Bahn, Maranello-Mann Peter Edwards verlor seinerseits mit einer Pirouette viel Zeit. An der Spitze fuhr ein Erebus-Mercedes-Duo starke Runden, dahinter machten die Vorjahressieger von Phoenix-Audi Druck.

Audi R8 von Phoenix: Für die Vorjahressieger blieb am Ende Rang vier

Aufgrund zahlreicher Safety-Car-Phasen und vieler Stopps kristallisierte sich zur Rennmitte ein Dreikampf heraus: Schneider/Roloff/Jäger gegen den Clearwater-Ferrari und den Audi R8 von Phoenix. Vor allem Bernd Schneider wusste zur Mittagszeit mit extrem schnellen Runden zu überzeugen. Der frühere DTM-Star legte zu jenem Zeitpunkt den Grundstein zum späteren Erfolg. Die Konkurrenz blieb jedoch in Schlagdistanz. Das sollte sich im Finale auszahlen und zusätzliche Spannung bringen.

In der Hitze am frühen Nachmittag verlor Audi etwas den Anschluss, der VIP-Petfood-Porsche konnte plötzlich vorne mitfahren. Rund eine Stunde vor dem Ende dann die kalte Dusche: Regen in Bathurst. Das Finale entwickelte sich zum großen Reifenpoker mit Rutschgefahr. Erebus-Schlussfahrer Alexander Roloff gönnte sich ob den großen Vorsprungs einen Satz Regenreifen, erlebte aber dennoch auf dem Weg zur Zielflagge noch einige Schreckmomente. Der Deutsche fuhr den Sieg ein, dahinter verlor Clearwater-Ferrari den zweiten Rang wegen einer Durchfahrtsstrafe an den Porsche. Phoenix-Audi erreichte Rang vier.

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