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Argentinien-Crash: Petrucci versteht Dovizioso-Kritik nicht

20. April 2017 - 23:32 Uhr

Danilo Petrucci kann die Kritik von Andrea Dovizioso an seinem "aggressiven" Fahrstil nicht nachvollziehen - Für Aleix Espargaro war es ein Rennunfall

Danilo Petrucci
Danilo Petrucci weist die Kritik von Andrea Dovizioso zurück
© Pramac

(Motorsport-Total.com) - Die Diskussionen um eine Rennszene beim Grand Prix von Argentinien setzten sich auch knapp zwei Wochen später in Austin fort. In der 15. Runde kämpften Danilo Petrucci, Andrea Dovizioso und Aleix Espargaro um den sechsten Platz. Dovizioso versuchte Petrucci zu überholen, der dem Ducati-Werksfahrer aber den Weg abschnitt. Espargaro wollte in diese Lücke stoßen, stürzte aber und riss den auf der Außenbahn fahrenden Dovizioso mit.

Im Anschluss an das Rennen ärgerte sich Dovizioso vor allem über die Fahrweise von Petrucci. Der Pramac-Fahrer soll zu aggressiv gefahren sein. "Es ist nicht über dem Limit, aber es ist nicht fair", schäumte "Desmo Dovi" in Termas de Rio Hondo. "Ich versuchte ihn innen zu überholen, aber er bremste spät und machte die Türe zu. So wie er es gemacht hat, ist das sehr schlecht." Diese Kommentare überraschten Petrucci, denn im Anschluss an das Rennen kam es zu keiner Aussprache.

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"Ich habe seine Aussagen gelesen", erklärt Petrucci am Donnerstag in Austin. "Wir haben seither nicht miteinander gesprochen. Als ich das gelesen habe, war es für mich eine Überraschung. Ich habe Dovizioso im Rennen nie gesehen." Petrucci weist alle Schuld für diesen Zwischenfall von sich. Laut Dovizioso hat er aber die ganze Situation ausgelöst. "Klar, es war ein Fehler von Aleix, aber die Situation wurde von Danilo ausgelöst", so Dovizioso damals.

Für Espargaro handelte sich um einen Rennzwischenfall, wie er im Zwei- beziehungsweise Dreikampf passieren kann. "Ich habe mich bei Andrea sofort entschuldigt, obwohl ich gleich der Meinung war, dass es ein Rennfehler war. Ich hätte es nicht verhindern können", rekapituliert der Aprilia-Fahrer den Unfall von vor knapp zwei Wochen. Aber auch er kritisiert Petrucci, wenn auch nicht so scharf: "Petrucci macht es immer so. Andrea war innen und Petrucci hat die Bremse gelöst und ist von außen rübergezogen. Beinahe wären beide gestürzt."

Espargaro wollte davon profitieren und versuchte den Ducati-Werksfahrer zu überholen. "Dann war Dovi auf der äußeren Linie. Er ist dann nach innen gezogen. Ich musste härter bremsen, um ihn nicht zu treffen. Als ich härter bremste, verlor ich die Kontrolle über den Vorderreifen und stürzte. Mit dem Michelin-Vorderreifen muss man sehr vorsichtig umgehen. Mir tat es sehr leid, weil Dovi einer meiner besten Freunde im Fahrerlager ist. Ich hätte nichts tun können."

Was sich hinter ihm abgespielt hatte, will Petrucci nicht mitbekommen haben. Es gibt in der MotoGP keine Rückspiegel. "Es gibt Onboard-Videos von mir. Sein Vorderreifen war maximal neben meinem Hinterreifen. Für mich war es unmöglich, ihn zu sehen", hält Petrucci fest. "Mir tut es für ihn leid. Ich bin nicht mit ihm gestürzt, sondern es war meiner Meinung nach der Fehler von Aleix. Aber Dovizioso hat gesagt, dass ich sehr aggressiv war. Ich habe ihn im Rennen aber nie gesehen, also weiß ich es nicht. Ich kann dazu aber nicht viel sagen. Zarco, Pedrosa, Bautista und Folger haben mich auch überholt und niemand hat sich beklagt."

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