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Carlos Checa überzeugt beim Test: "Ich war direkt schnell"

03. Juli 2015 - 09:45 Uhr

Ex-Superbike-Champion Carlos Checa testet drei Tage lang für Ducati in Mugello: Ist er nach Troy Bayliss und Max Biaggi der nächste Rückkehrer?

Carlos Checa
Ex-Weltmeister Carlos Checa genoss die Arbeit mit dem Testteam sehr
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Die Superbike-WM-Saison hielt bisher einige Überraschungen bereit. Bereits zum Saisonstart in Australien machte Troy Bayliss Schlagzeilen, als er sich dazu entschied, den verletzten Ducati-Stammfahrer Davide Giugliano spontan zu ersetzen. Bayliss saß in Australien und Thailand auf der Werks-Panigale und hinterließ einen positiven Eindruck.

Beim vergangenen Rennwochenende war es Max Biaggi, der es noch einmal wissen wollte. Aprilia stellte dem Römer eine Werksmaschine bereit. Mit zwei sechsten Plätzen setzte sich der zweimalige Superbike-Weltmeister gut in Szene. Nach Bayliss und Biaggi schwang sich nun ein weiterer Superbike-Rentner aufs Motorrad: Carlos Checa testete in dieser Woche für Ducati.

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Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag spulte Checa bei perfekten Wetterbedingungen mehr als 150 Runden ab. Rundenzeiten wurden von Ducati nicht kommuniziert. Doch Checa war mit seiner Performance zufrieden und genoss den Test mit der aktuellen Werks-Ducati, die in den vergangenen Monaten deutlich verbessert werden konnte. In der Saison 2013 ging der Spanier zuletzt für Ducati an den Start. Es war die Debütsaison der Panigale. Damals stürzte Checa häufig und verkündete am Ende der Saison seinen Rückzug.

Emotionales Zusammentreffen

"Ich freute mich, die Panigale wieder zu fahren und direkt schnell zu sein", bemerkt der Weltmeister von 2011. "Es war sehr emotional, mit diesen Leuten zu arbeiten, die mir dabei halfen, in der Vergangenheit gute Ergebnisse zu erzielen. Ich hoffe, dass meine Arbeit an diesen drei Tagen dem Team half, das Motorrad weiter zu verbessern."

Carlos Checa
Carlos Checa: "Vielleicht ergibt sich in der Zukunft eine weitere Chance"
© Ducati

Checa testete neue Teile und nutzte die hohen Temperaturen, um an der Rennperformance zu arbeiten. Gegen Rennende haben die Ducati-Piloten momentan Probleme, das Tempo der Kawasakis mitzugehen. Offensichtlich geht die Panigale nicht so schonend mit den Reifen um wie die ZX-10R. Ob Checas Aussagen hilfreich waren, wird sich beim Rennwochenende in Laguna Seca Mitte Juli zeigen.

"Die Maschine konnte zuletzt deutlich verbessert werden. Ich danke Ducati und dem kompletten Testteam für die Chance, erneut die Begeisterung auf der Strecke zu spüren", erklärt Checa, der für Testpilot Luca Scassa einsprang, der sich beim Rennwochenende in Misano verletze. Offen ist, ob Checa demnächst noch einmal auf die Panigale steigen wird. "Ich hatte viel Spaß und vielleicht ergibt sich in der Zukunft eine weitere Chance, das Motorrad zu testen", so der Ducati-Pilot.

Marinelli lobt Checas Fitness

Ducati-Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli zog nach dem Test ebenfalls ein sehr positives Fazit: "Es war emotional und informativ, erneut mit Carlos zusammenzuarbeiten. Von einem Fahrer mit so viel Erfahrung kann man immer etwas lernen", erklärt Marinelli, der die Zusammenarbeit mit Checa genoss: "Wie immer waren seine Feedbacks klar und präzise. Wir haben eine intensives Testprogramm absolviert."

"Da die Temperaturen hoch waren, konnten wir uns auf die Haftung am Hinterrad konzentrieren und an der Konstanz bei extremen Bedingungen arbeiten. Diese Arbeit wird für die kommenden Rennen nützlich sein", ist der Ducati-Superbike-Projektleiter überzeugt. Checas körperliche Verfassung beeindruckte ihn: "Carlos war gut in Form, um bei diesen Temperaturen mehr als 150 Runden in Mugello zu absolvieren, was nicht einfach ist. Doch er war sehr konstant unterwegs."

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