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Tödlicher Unfall in Macao: Carreira verstorben

15. November 2012 - 12:58 Uhr

Der Portugiese Luis Filipe de Sousa Carreira ist im Grand-Prix-Qualifying aus noch ungeklärter Ursache gestürzt und wenig später seinen Verletzungen erlegen

Pressekonfernz in Macau
Am Abend verkündeten die Organisatoren in Macao die bittere Gewissheit
© Trienitz/F3ES

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen des Macao-Grand-Prix hat sich der zweite tödliche Unfall binnen sieben Jahren ereignet. Im Qualifying am Donnerstagnachmittag um 15:58 Uhr stürzte der Motorrad-Pilot Luis Filipe de Sousa Carreira. Eine halbe Stunde später erlag er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Session wurde sofort abgebrochen und anschließend für 30 Sekunden wieder neu gestartet, dann jedoch - zunächst ohne ersichtlichen Grund - wieder mit der roten Flagge beendet. Die Motorräder rollten im Laufe des Tages nicht mehr.

Obwohl Carreira sofort zwei Ärzte versorgten, kontinuierlich Reanimationsversuche durchgeführt wurden und er nur zehn Minuten nach dem Unfall im Hospital eintraf, kam jede Hilfe zu spät. Der Unfall ereignete sich aus bislang noch ungeklärter Ursache in der Fischerman's-Kurve. Nach dem Sturz blieb der Suzuki-Pilot reglos liegen und befand sich offenbar nicht mehr bei Bewusstsein, seine Maschine brannte kurz.

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In einer Stellungnahme des Grand-Prix-Komitees heißt es, dass kein anderer Fahrer involviert gewesen sei. Ein Sprecher des Veranstalters erklärt, warum es lange keine Informationen über den Zustand Carreiras gab: "Priorität hatte, die Familie zu informieren. Die ist nicht nur in Portugal. Zuvor konnten wir keine Informationen herausgeben." Das Grand-Prix-Komitee ließ weiterhin ausrichten, dass man der Familie jede Unterstützung zukommen lassen würde, die sie benötigt.

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