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Bradl lobt 2013er-Honda

14. November 2012 - 21:09 Uhr

Das steifere Chassis der neuen Honda RC213V kommt Stefan Bradls Fahrstil entgegen - Drittschnellste Zeit am letzten Testtag in Valencia

Stefan Bradl
Stefan Bradl verabschiedet sich mit der drittschnellsten Zeit in die Winterpause
© LCR-Honda

(Motorsport-Total.com/Sport1) - Die vorzeitige Vertragsverlängerung und die HRC-Unterstützung haben Stefan Bradl am finalen Testtag in Valencia zu Platz drei angespornt. Der LCR-Pilot verlor mit einer Zeit von 1:32.813 Minuten weniger als eine halbe Sekunde auf Dani Pedrosa. Insgesamt 25 Runden drehte der Deutsche auf der abgetrockneten Strecke und machte sich mit dem neuen Modell der RC213V vertraut.

"Wir waren froh, dass wir noch einmal zum Fahren gekommen sind. Die Bedingungen waren den Tag über ziemlich schlecht. Gott sei Dank sind wir am Ende noch einmal etwa 25 Runden gefahren und haben uns einen generellen Eindruck vom neuen Motorrad verschafft", berichtet Bradl. "Es fühlt sich gut an. Ich fühle, dass das Chassis etwas steifer ist. Das hilft mir beim Einlenken. Es ist stabiler."

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"Bisher war es ein positiver Test. Doch bisher reicht es noch nicht, um aussagekräftige Informationen zu haben", betont der MotoGP-Pilot. Bereits in Aragon konnte Bradl mit einem Honda-Entwicklungsmotorrad fahren. "Ich denke, dass bei der Traktionskontrolle noch einmal ein paar Dinge verändert wurden. Es ist aber im Grunde dem recht ähnlich, was wir bereits in Aragon getestet haben", vergleicht er.

Dass er am Mittwoch der drittschnellste Pilot war, verschafft ihm ein gutes Gefühl. "Jeder hat am Ende noch einmal einen neuen Reifen aufziehen lassen. Jeder möchte das Jahr 2012 so gut wie möglich beenden. Platz drei ist versöhnlich und macht mich happy. Ich kann über den Winter beruhigt sein", erklärt Bradl.

Bis mindestens 2014 wird der Deutsche für Honda fahren und ab kommender Saison Werks-Support genießen. "Die Unterstützung von HRC war bereits sehr gut", lobt er. "Es gab noch nie einen Rookie, der so viel Unterstützung erhalten hat - das hat Honda so bestätigt. Ich denke, dass es in ihrem Interesse ist, das so fortzuführen."

"Mit Sicherheit ist das alles von meinen Leistungen abhängig. Da ist ganz klar. Es schaut aber gut aus. Ich bin momentan sehr zufrieden mit dem HRC-Support", schildert Bradl, der bei den Vorsaison-Tests keine Nachteile haben wird. "Vom ersten Test werde ich das gleiche Material haben. Wie es dann weitergeht ist abhängig von den Ergebnissen."

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