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Hofmann von Rossis Qualitäten überzeugt

11. Juli 2012 - 09:27 Uhr

Der 'Sport1'-Experte geht davon aus, dass Valentino Rossi bei Ducati verlängert und nach wie vor die Fähigkeiten besitzt, um Weltmeister zu werden

Valentino Rossi
Valentino Rossi wird vermutlich auch nach dieser Saison bei Ducati bleiben
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Nach der Saison 2011 machte sich bei Ducati Ernüchterung breit. Die Verpflichtung von Valentino Rossi brachte nicht den erhofften Erfolg. Ein Podestplatz war die magere Ausbeute. Auch in diesem Jahr konnten die Italiener nicht den Anschluss an die Spitze finden und fahren zumindest im Trockenen meist hinterher. Siege oder Podestplätze sind aus eigener Kraft im Moment nicht zu erreichen.

"Man kann ja nicht sagen, dass die Ducati schlecht ist", bemerkt 'Sport1'-Experte Alex Hofmann, der den engen Wettbewerb in der MotoGP verantwortlich macht. "Das Problem ist, dass es in der MotoGP genau wie in der Formel 1 um Tausendstelsekunden geht. Drei Zehntelsekunden Rückstand bedeuten am Ende, dass man das langsamste Motorrad hat."

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Rossis Ansehen hat durch die anhaltende Erfolglosigkeit aber zweifellos gelitten. Hofmann geht dennoch davon aus, dass der neunmalige Weltmeister nach wie vor das Zeug zum Sieger hat: "Ja, ich traue Valentino noch einen Titel zu. Hätte es Ducati geschafft, ihm eine Bombe zu bauen, die vielleicht sogar besser ist als die Honda oder die Yamaha, dann hätte er sicher die Motivation gehabt, ganz nach vorne zu fahren."

Valentino Rossi, Casey Stoner
Alex Hofmann zweifelt nicht daran, dass Rossi noch ausreichend Biss hat
© Yamaha

"Im Vergleich zu einem Jorge Lorenzo würde er aber am Ende der Saison weniger Punkte haben, sofern die Voraussetzungen gleich sind", prognostiziert Hofmann im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Am Willen und der Zweikampfstärke des "Doktors" zweifelt der Deutsche aber nicht: "Er hat gezeigt, dass er es kann. Ich erinnere mich an Laguna Seca 2008. Da war Casey Stoner pro Runde zwei drei Zehntelsekunden schneller. Rossi hat es trotzdem geschafft, ihm den Zahn zu ziehen."

"Von der Cleverness auf der Rennstrecke ist Valentino Rossi nach wie vor eine Macht. Um Platz neun und acht gibt er aber nicht diese 100 Prozent, die er damals gegen Casey Stoner gegeben hat. Das kann man ihm auch nicht vorwerfen", bemerkt Hofmann. Teamkollege Nicky Hayden konnte sich in diesem Jahr einige Male gegen seinen übermächtig scheinenden Kollegen durchsetzen. Diese Entwicklung kritisiert Hofmann und fordert: "Rossi sollte Nicky Hayden im Griff haben."

"Er sollte die Rennen als bester Ducati-Pilot beenden. Dann hat er eine Berechtigung, Änderungswünsche zu äußern", stellt der 'Sport1'-Experte klar. Noch ist unklar, wo Rossi 2013 fährt. Am Sachsenring-Wochenende verdichteten sich aber die Gerüchte, dass der Italiener bei Ducati verlängert. Diesen Eindruck teilt auch Hofmann: "Mein Gefühl sagt mir, dass sie bei Ducati weiter versuchen werden, das alles auf die Reihe zu bekommen."

"Es wäre mir fünf Mal lieber, ihn nach jedem Rennen im Parc Ferme zu sehen. Es gibt wenige, die dieses gewisse Lächeln im Gesicht haben, wenn sie auf dich zu laufen. Marco Simoncelli war auch so einer", erinnert sich Hofmann, der hofft, dass Audi einen positiven Einfluss auf Ducati hat. "Vielleicht können ja die deutschen Gene im Hintergrund die richtigen Weichen stellen. Warum nicht?"

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