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Stoner: Yamaha und Honda ähnlich

03. Mai 2012 - 16:38 Uhr

Casey Stoner wundert sich über die Yamaha M1: Am Motorrad der Konkurrenz hat der Australier einige Ähnlichkeiten zur Honda erkannt

Casey Stoner, Jorge Lorenzo
Casey Stoner und Jorge Lorenzo waren in Katar und Jerez auf Augenhöhe
© Bridgestone

(Motorsport-Total.com) - Im letzten Jahr der 800er-Ära waren die Prototypen technisch ausgereizt. Lediglich Honda setzte ein neues Getriebe ein, mit dem die Schaltvorgänge ruhiger abliefen. Auch wenn Casey Stoner und Dani Pedrosa oft betonten, dass das nicht der entscheidende Vorteil war, holte der Australier 16 Podestplätze. Drunter waren zehn Siege und sein zweiter WM-Titel war ihm nicht zu nehmen. Es war Hondas einziger WM-Erfolg in der 800er Ära. Yamaha hinkte leicht zurück. In diesem Jahr sind die Karten aufgrund der Hubraumerhöhung auf 1.000 Kubikzentimeter neu gemischt. Yamaha ist deutlich stärker als 2011.

Jorge Lorenzo konnte in Katar und Jerez die Pole-Postion erobern. Nach dem Sieg beim Nachtrennen fuhr der Spanier bei seinem Heimrennen auf Augenhöhe mit Stoner und musste sich knapp geschlagen geben. Die beiden japanischen Hersteller operieren derzeit auch Augenhöhe. Das Potenzial der neuen Yamaha M1 wird auch durch die Leistungen der Kundenfahrer Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso deutlich.

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Bereits im Verlaufe der Wintertests beobachteten die Ingenieure das Produkt der Konkurrenz. In Katar und Jerez konnten sich schließlich auch die Fahrer ein Bild des gegnerischen Materials machen, denn Stoner und Lorenzo waren bei beiden Grand Prix dicht beisammen. "Mir sind einige Bereiche aufgefallen, die unserem Motorrad sehr ähnlich sind", sagt Stoner. "Das ist sehr merkwürdig."

"Seit Jahren klagen sie über zu wenig Motorleistung, aber jetzt haben sie sie. Über die Kraft braucht man Kontrolle. Vielleicht hilft ihnen das bei den anderen Sachen nicht. Man kann nicht beides haben. Yamaha hatte zwar immer weniger Power, aber dafür perfekte Kontrolle." Speziell in den vergangenen Jahren glänzte die M1 durch exzellente Fahrbarkeit und Handling in den Kurven.

Speziell auf der langen Geraden in Katar hatte sich gezeigt, dass die Yamaha-Fahrer einige km/h langsamer sind als Honda. "Ich habe Dani und Jorge mit der gleichen Geschwindigkeit überholt. Bei Jorge kam ich besser aus der letzten Kurve heraus. Bei Dani war es gleich, aber ich konnte ihn leicht überholen", schildert Stoner den Vergleich im Rennen.

"Es ist eine lange Gerade. Der Unterschied ist sehr gering, weil man nur sehr kurz mit diesem Tempo fährt. Vielleicht realisieren die Leute jetzt, dass Topspeed nicht das Wichtigste ist. Man muss die Power zuerst auf den Boden bringen." Dieses Problem wird bei Ducati ersichtlich, denn auf den Geraden ist die Desmosedici derzeit klar die schnellste Maschine. Über die gesamte Runde sind Yamaha und Honda allerdings deutlich im Vorteil.

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