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Petrucci: "Wie ein Traum"

04. Mai 2012 - 12:12 Uhr

CRT-Pilot Danilo Petrucci freut sich, ein Teil der MotoGP zu sein und hofft auf Verbesserungen an seiner Maschine: "In Le Mans sollten wir Updates haben"

Danilo Petrucci
Danilo Petrucci zeigte in Jerez eine ordentliche Leistung
© RACE-PRESS.com

(Motorsport-Total.com) - Ioda-Pilot Danilo Petrucci ist eine positive Überraschung unter den CRT-Piloten. Der Italiener konnte in Jerez seinen ersten WM-Punkt einfahren, obwohl seine Maschine leistungsmäßig klar unterlegen ist. Für das Rennen in Estoril hat er sich vorgenommen, wieder unter die Top 15 zu fahren und weiterhin viele Eindrücke zu sammeln. Ab Le Mans soll seine CRT-Maschine ein paar Verbesserungen erhalten.

"Wir konnten in Jerez die ersten WM-Punkte einfahren. Nach dem Rennen in Katar waren wir etwas enttäuscht, weil das Motorrad es nicht geschafft hat, auf der Geraden 300 Kilometer pro Stunde schnell zu sein", erklärt Petrucci. "Doch in Jerez waren wir schon beim IRTA-Test auf Platz 15. Unser Ziel im Rennen bestand darin, in die Punkte zu fahren, was aber nicht so einfach war."

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"Unser Motorrad ist noch sehr jung. Wir fahren mit dem Standard-Motor mit 185 PS. Es gibt also einen großen Unterschied zwischen einem CRT- und einem MotoGP-Motorrad. Wir müssen Erfahrungen sammeln. Estoril ist neu für mich. Das gilt aber für viele Strecken in diesem Jahr. Wir versuchen, schnell zu lernen und Punkte zu holen", schildert der Ioda-Pilot.

Den Aufstieg in die MotoGP geschafft zu haben, gleicht für Petrucci der Erfüllung eines Traumes: "Es ist wie ein Traum, hier zu sein. In der Startaufstellung zu stehen, weckt große Emotionen in mir", berichtet er. "Wenn sie mich überholen, weil ich zu langsam bin, benötige ich drei oder vier Sekunden zum realisieren, dass ich mit Dani, Jorge oder Casey fahre. Im vergangenen Jahr habe ich das alles im Fernsehen verfolgt."

Gebremst wird Petrucci durch den Fakt, dass Ioda seit dem Jerez-Test mit unverändertem Material an den Start geht. "Bisher gab es seit dem Test keine Änderungen. In Le Mans sollten wir Updates haben", hofft er. "Das Team, welches an der Strecke arbeitet, ist das gleiche, das auch das Motorrad zusammenbaut. Für uns ist es sehr schwierig, das Motorrad zu verbessern."

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