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Superbike-Test: Fabrizio ist der König von Kyalami

12. Dezember 2008 - 18:05 Uhr

Michel Fabrizio war auch am dritten Tag der offiziellen Superbike-Tests in Kyalami nicht zu schlagen - Troy Corser stürzt mit der neuen BMW

Michel Fabrizio behielt in Kyalami eine blütenreine Weste: drei Bestzeiten
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Michel Fabrizio hat beim Pirelli-Test der Superbike-WM-Teilnehmer in Kyalami eine deutliche Kampfansage für die Saison 2009 platziert. An allen drei Tagen fuhr der italienische Ducati-Pilot der gesamten Konkurrenz auf und davon. Die SBK-Tests endeten am heutigen Freitag bei herrlichen Bedingungen. Für die Jagd nach dem Streckenrekord wurden zwischenzeitlich wieder die Qualifyer ausgepackt. Fabrizio unterbot seine eigene Rekordzeit von den Vortagen in 1:39.714 Minuten noch einmal deutlich.

"Ich wollte die 100-Sekunden-Marke knacken und das habe ich geschafft", freute sich der Ducati-Mann. "Heute Nachmittag war es etwas anstrengend, weil ich nach einem extremen Longrun sehr müde war. Insgesamt bin ich mit den drei Testtagen natürlich sehr zufrieden. Im Winter werde ich mich körperlich fit machen, um gut vorbereitet zum ersten Rennen nach Phillip Island zu kommen."

Ducati-Neuzugang Noriyuki Haga (3./1:39.984 Minuten) unterstrich die gute Form der Italiener. "Wir sollten ganz gut für den Start der neuen Saison präpariert sein", untertrieb Teamchef Davide Tardozzi lächelnd nach dem Test. Auf Platz zwei zeigte Yamaha-Youngster Ben Spies (1:39.978 Minuten) erneut, was man in der kommenden Saison von ihm erwarten darf. Der Amerikaner wuchtete sich in allerletzter Sekunde auf Qualifern in der Zeitenliste nach oben.

Bei Aprilia erlebte man heute technische Probleme. Max Biaggi (8./1:40.768 Minuten) rollte am Vormittag auf der Strecke aus und war anschließend lange Zeit zum Zuschauen verurteilt. An seiner Maschine fanden die Mechaniker ein Ölleck, ein Motorwechsel wurde fällig. Noch schlimmer erwischte es Teamkollege Shinya Nakano (9./1:40.968 Minuten). Der Japaner stellte vormittags ein Bike mit Elektrikproblemen ab, am Nachmittag rollte auch die zweite Maschine mit einem Defekt aus.

Auch BMW hatten die Mechaniker heute etwas mehr zu tun, was allerdings keine technischen Ursachen hatte. Troy Corser (11./1:41.102 Minuten) war mit schnellen Runden früh in den Tag gestartet, verschätzte sich allerdings bei einem Run auf Qualifyern und landete im Kies. Der zweifache Weltmeister kam jedoch mit einem kleinen Bluterguss am Finger davon. Ruben Xaus (13./1:41.996 Minuten) konnte heute nicht besonders gut mithalten.

Die Testzeiten vom Freitag in der Übersicht:
01. Michel Fabrizio (Ducati) - 1:39.714 Minuten
02. Ben Spies (Yamaha) - 1:39.978
03. Noriyuki Haga (Ducati) - 1:39.984
04. Jonathan Rea (Honda) - 1:40.035
05. Carlos Checa (Honda) - 1:40.170
06. Max Neukirchner (Suzuki) - 1:40.394
07. Yukio Kagayama (Suzuki) - 1:40.657
08. Max Biaggi (Aprilia) - 1:40.768
09. Shinya Nakano (Aprilia) - 1:40.968
10. Ryuici Kiyonari (Honda) - 1:41.067
11. Troy Corser (BMW) - 1:41.102
12. Tom Sykes (Yamaha) - 1:41.562
13. Ruben Xaus (BMW) - 1:41.996

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