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Black Falcon triumphiert: "Dachte, wir müssten einpacken"

12. Januar 2013 - 15:57 Uhr

Wieso der Sieg in Dubai für die Mercedes-Mannschaft ein ganz besonderer war und der Dank nach Großbritannien geht - Schneider gewinnt im dritten Anlauf

Black Falcon
Black Falcon flog durch die Nacht wie das namensgebende Tier
© Creventic/Dubai 24h

(Motorsport-Total.com) - Beim 24-Stunden-Rennen von Dubai gelang dem SLS AMG GT3 des Kundenteams Black Falcon erneut ein ungefährdeter Sieg. Der Flügeltürer mit der Startnummer 1 und den Fahrern Khaled Al Qubaisi, Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen sowie Sean Edwards ging von der Pole-Position ins Rennen und gewann den Wüstenmarathon mit zwei Runden Vorsprung. Damit verteidigte die Mannschaft ihren Erfolg aus dem Vorjahr äußerst komfortabel.

Dabei begannen die Vorbereitungen für Black Falcon denkbar ungünstig: Der Flügeltürer mit der Startnummer 1 wurde bei einem Testunfall am Mittwoch auf dem 5,39 Kilometer langen Dubai Autodrome so stark beschädigt, dass er vor Ort nicht repariert werden konnte. Das Team entschied sich, das Ersatzauto des britischen Teams Preci-Spark zu kaufen und arbeitete zwei Nächte durch, um den Wagen für die Freien Trainings und das Qualifying am Donnerstag startklar zu bekommen.

Preci-Spark sei Dank

In der Startphase lag der Flügeltürer von Black Falcon immer auf den vorderen Plätzen, bis er durch Pech während einiger "Code 60"-Phasen Plätze verlor. Im weiteren Rennverlauf blieb die Startnummer 1 von Problemen verschont, behauptete sich immer in der Spitzengruppe und kämpfte sich bis auf Platz eins nach vorn. Alexander Böhm frohlockt: "Ich bin überglücklich! Das war eine unglaubliche Teamleistung. Nach dem Unfall am Mittwoch dachten wir alle, dass wir einpacken können."

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Der Teamchef sah sein Wochenende jedoch gerettet: "Unsere Mechaniker haben mit unbedingtem Willen und enormem Einsatz das Auto mit neuem Chassis wieder aufgebaut. Das Auto wurde fünf Minuten vor Schließung der Boxengasse fertig und hat 24 Stunden ohne Probleme gehalten", so Böhm weiter. "Unsere Fahrer waren das ganze Rennen schnell unterwegs und hatten nicht das geringste Problem mit der Zuverlässigkeit. Mein Dank gilt auch David und Godfrey Jones vom Team Preci-Spark für ihre kollegiale und spontane Hilfe."

Zweiter Black Flacon im Pech

Schneider ist vom Sieg in Dubai ebenfalls begeistert: "Ein sensationeller Erfolg und ein toller Tag für den AMG-Kundensport", findet die DTM-Legende. "Nach dem Unfall am Mittwoch dachte keiner im Team daran, dass wir heute ganz oben auf dem Podium stehen würden. Unser SLS war konstant schnell und lief wie ein Uhrwerk. Jetzt habe ich es in meinem dritten Anlauf geschafft, das 24-Stunden-Rennen von Dubai zu gewinnen. Danke an alle im Team."

Der zweite SLS von Black Falcon mit der Startnummer 2 beendete das Langstreckenrennen in Dubai auf Position sieben. Andreas Simonsen, Steve Jans, Simon Knap, Sergei Afanasiev und Doppelstarter Al Qubaisi starteten von Platz 14. Der Flügeltürer hatte sich unter den schnellsten fünf Fahrzeugen etabliert, bevor er nach einer Kollision etliche Plätze verlor. Das Team konnte sich aber im weiteren Rennverlauf durch konstant schnelle Rundenzeiten nach vorne kämpfen.

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