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Schneider landet Doppelsieg in Sydney

02. Dezember 2012 - 09:32 Uhr

Bernd Schneiders Ausflug nach Australien war ein voller Erfolg: In Sydney dominiert der Deutsche die beiden Finalrennen der australischen GT-Meisterschaft

Bernd Schneider
Bernd Schneider deklassierte in Sydney die australische Konkurrenz
© Erebus Motorsport

(Motorsport-Total.com) - Bernd Schneider hat bei seinem Gaststart in der australischen GT-Meisterschaft die Konkurrenz alt aussehen lassen. Der Deutsche dominiert das Finalwochenende in Sydney nach Belieben und gewann beide Rennen. Nachdem Schneider schon im Freien Training auf dem 3,4 Kilometer langen Stadtkurs im Olympiapark am Steuer seines Mercedes SLS AMG GT3 die Bestzeit markiert hatte, deklassierte er im Qualifying zum ersten Rennen die Konkurrenz. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten John Bowe betrug 1,7 Sekunden.

Von der Pole-Position aus setzte sich Schneider nach dem Start zum ersten Rennen am Samstag schnell von der Konkurrenz ab und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 18 Sekunden vor Klark Quinn im Porsche. "Die Bedingungen waren schwierig, es gab unheimlich wenig Grip", sagte der vierfache DTM-Champion. "Die Strecke ist sehr schön zu fahren. Ich mag Stadtkurse, sie kommen meinem Fahrstil entgegen."

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Auch im zweiten Rennen am Sonntag ließ der 48-Jährige keine Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Wochenende in Sydney der schnellste Fahrer war. Dieses Mal betrug sein Vorsprung im Ziel sogar 22,5 Sekunden. "Es war ein perfektes Wochenende in Sydney. Das heutige Rennen war anders als das gestrige, da es viel mehr Grip gab. Dadurch hatte ich gegen Ende des Rennens kaum noch Reifen übrig", sagt Schneider.

Trotz der beiden Erfolge hat die Verpflichtung des Deutschen für das Erebus-Team nicht das erbracht, was sich die Mannschaft davon versprochen hatte. Schneider sollte ursprünglich Peter Hackett im Kampf um die Meisterschaft unterstützen. Dieser war als Führender nach Sydney angereist. Nach einem Fahrfehler endete sein Rennen am Samstag jedoch in der Mauer. Am Sonntag fuhr Hackett aus der letzten Reihe bis auf Platz vier, in der Meisterschaft musste er sich jedoch Quinn geschlagen geben.

"Es ist schade, dass Peter die Meisterschaft nicht eintüten konnte. Ich bin schon lange im Motorsport aktiv und weiß, dass solche Dinge passieren können", tröstet Schneider seinen Teamkollegen. Den Gaststart in Australien hat der Deutsche genossen: "Hier im Olympiapark von Sydney zu fahren, war eine tolle Erfahrung."

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