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Tödlicher Unfall auf der Nordschleife

24. April 2010 - 19:39 Uhr

Der tödliche Unfall von Aston-Martin-Pilot Leo Löwenstein überschattet das VLN-Rennwochenende auf der Nordschleife

Wolf Henzler, Pedro Lamy, Jörg Müller, Augusto Farfus
Der Sport rückte wegen des tragischen Todes von Leo Löwenstein an den Rand
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/SID) - Ein tödlicher Unfall hat am Samstag den dritten Lauf zur deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife überschattet. Leo Löwenstein aus Laudenbach kollidierte in der 22. Runde im Streckenabschnitt Bergwerk in seinem Aston Martin GT4 mit Fahrzeugen zweier Konkurrenten und überschlug sich dabei.

Beim Aufprall auf die Leitplanke wurde das Heck des Aston Martin stark beschädigt und ging in Flammen auf. Der Veranstalter leitete umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Dennoch starb der 43-jährige Löwenstein, der sich nicht selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien konnte, noch an der Unfallstelle. Laut Veranstalter war eine Rauchgasvergiftung die Todesursache.

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Löwenstein ist das siebte Todesopfer in der seit 1977 ausgetragenen deutschen Langstrecken-Meisterschaft. Der letzte Unfall mit Todesfolge liegt fast neun Jahre zurück. Am 4. August 2001 erlag der Essener Rennfahrer Ulrich Richter nach einer Kollision seinen schweren inneren Verletzungen.

Das Rennen am Samstag wurde nach dreieinhalb Stunden - vorgesehenen war eine Renndauer von vier Stunden - abgebrochen und nicht mehr neu gestartet.

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