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Billy Monger: Renncomeback noch in diesem Jahr

19. Juni 2017 - 12:44 Uhr

Der britische Nachwuchspilot Billy Monger will nach seiner Beinamputation noch in diesem Jahr wieder Rennen fahren: Start bei den 24h Le Mans 2020 ist das Ziel

Billy Monger
Billy Monger soll noch in diesem Jahr wieder Rennen fahren
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Der britische Nachwuchspilot Billy Monger, dem im April nach einem schweren Unfall in der Formel 4 beide Unterschenkel amputiert werden mussten, will noch in diesem Jahr ins Renncockpit zurückkehren. Anfang November will der 18-Jährige zusammen mit dem ebenfalls amputierten französischen Piloten Frederic Sausset bei einem Rennen der VdeV-Langstreckenmeisterschaft in Estoril in einem umgerüsteten Ligier-Sportwagen antreten.

Sausset, der in Folge einer Krankheit Arme und Beine verloren hatte, der aber dennoch im vergangenen Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans angetreten war, hatte die Initiative ergriffen und nach Mongers Unfall Kontakt zum jungen Briten aufgenommen. "Es war unglaublich, als Fred mich nach meinem Unfall anrief und mich bat, ihm bei seinem Plan zu helfen, behinderte Menschen in den Spitzen-Motorsport zu bringen", so Monger gegenüber 'Autosport'.

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Der 18-Jährige hatte schon unmittelbar nach seinem Unfall erklärt, dass er seinen Helm trotz der Behinderung nicht an den Nagel hängen will und bekräftigte diese Absicht am vergangenen Wochenende bei einem Besuch der 24 Stunden von Le Mans. "Ich will auf jeden Fall wieder Rennen fahren und wieder im Auto sitzen. Parallel arbeite ich daran, meine Fitness wieder voll herzustellen."

Das langfristige Ziel des jungen Briten ist die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans, was er zusammen mit seinem neunen Unterstützer Sausset erreichen will. "Ich will, dass Billy Fortschritte macht und irgendwann in Le Mans fährt. Wenn alles klappt, kann das 2020 so weit sein", sagt Sausset. Dafür hat der Franzose, der mit Unterstützung des Automobil-Weltverbands FIA und des Le-Mans-Ausrichters ACO eine Akademie für behinderte Rennfahrer ins Leben gerufen hat, schon einen Zeitplan skizziert.

Ein erfolgreiches Rennen in diesem November vorausgesetzt, soll Monger im nächsten Jahr die komplette Saison in der VdeV-Serie bestreiten, 2019 dann in die European-Le-Mans-Serie aufsteigen und 2020 in Le Mans fahren. Ob mit mit einem Prototypen oder einem GT-Auto, das steht noch nicht fest.

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