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Da Costa souverän: Sieg im Quali-Rennen

17. November 2012 - 08:12 Uhr

Antonio Felix da Costa (Carlin) hat das über weite Strecken ziemlich statische Qualifikations-Rennen zum Formel-3-Grand-Prix in Macao gewonnen

Antonio Felix da Costa
Antonio Felix da Costa fuhr im Qualifikations-Rennen souverän zum Sieg
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Überlegener Sieg für Antonio Felix da Costa in Macao: Der Carlin-Pilot hat das Qualifikations-Rennen zum Formel-3-Grand-Prix auf dem legendären Guia Circuit gewonnen. Beim Sprint über zehn Runden auf dem 6,1 Kilometer langen Stadtkurs setzte sich Felix da Costa gegen Felix Rosenqvist (Mücke) und Alex Lynn (Fortec) durch. Damit hat er die Pole-Position für das Hauptrennen am Sonntag inne.

"Heute ging es nur darum, das Rennen nach Hause zu bringen. Morgen ist der Tag, an dem es zählt", sagt Felix da Costa. "Es war wichtig, dass ich in der ersten Runde die Führung übernehmen konnte. Nachdem mir das gelungen war, habe ich versucht, einen Abstand herauszufahren. Das hat geklappt, ich stehe morgen auf der Pole-Position und bin glücklich."

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"Mein Start war recht gut. Ich bin von Position vier auf eins gefahren, aber in der Lisboa-Kurve hat Antonio mich dann wieder passiert", blickt Rosenqvist auf die ersten Meter des Rennens zurück. "Anschließend wollte niemand etwas riskieren. Ich habe attackiert, war aber nicht in der Lage, Antonio einzuholen. Aber es ist in schon in Ordnung. Morgen ist ein neuer Tag, an dem wir in einer wirklich guten Position sind und um den Sieg kämpfen können."

Youngster lassen es ruhig angehen

Pascal Wehrlein (Mücke) klassierte sich als bester Deutscher auf der siebten Position und kam dabei knapp hinter Carlos Sainz jr. (Carlin), Macao-Titelverteidiger Daniel Juncadella (Prema) und Harry Tincknell (Fortec) über die Ziellinie. Komplettiert wurden die Top 10 des Formel-3-Qualifikations-Rennens von Hannes van Asseldonk (Prema), Felipe Nasr (Carlin) und Alexander Sims (T-Sport).

Doch der Reihe nach: Das insgesamt recht statische und damit für Macao ziemlich ungewöhnliche Rennen begann betont ruhig. Alle 30 Piloten kamen gut los und sortierten sich in der Lisboa-Kurve sehr sauber hintereinander ein. Felix da Costa führte Rosenqvist, Lynn, Juncadella, Sainz jr., Tincknell, Wehrlein, Nasr, Raffaele Marciello (Prema) und Sims als Spitzenreiter den Guia-Hügel hinauf.

Und dann passierte erst einmal gar nichts, denn die Piloten agierten sehr zurückhaltend. Felix da Costa drehte vorn ein paar schnellste Runden und setzte sich ab, aber ohne seine Verfolger wirklich abschütteln zu können. In Runde vier gab es dann erstmals Kleinholz: Yuichi Nakayama (Tom's) verunfallte in der Lisboa-Kurve ohne Fremdeinwirkung. Es war der erste Ausfall des Rennens.

Zwei Runden später ging Sainz jr. an seinem spanischen Landsmann Juncadella vorbei und blockte einen Konterversuch vor der Lisboa-Kurve ab. Eine Runde später wiederholte sich dies - mit dem gleichen Ergebnis. In Runde acht landete Felix Seralles (Fortec) zwischen den Streckenteilen Paiol und Police in den Leitplanken, Andrea Roda (Jo Zeller) strandete in den Banden der Lisboa-Ecke.

Deutschsprachige Piloten ohne Fortune

Der letzte Ausfall des Rennens war Sven Müller (Prema). Der Deutsche crashte an Position 17 liegend bei Moorish und stellte sein Fahrzeug schließlich im Bereich Dona Maria ab. Mehr als gelbe Flaggen wurden dabei - wie bei sämtlichen Zwischenfällen in diesem Rennen - aber nicht gezeigt. Ebenfalls ungewöhnlich für Macao. Insgesamt sahen 26 von 30 gestarteten Formel-3-Piloten die Zielflagge.

Die drei weiteren deutschsprachigen Piloten neben Wehrlein und Müller, Daniel Abt (Carlin), Lucas Auer (Van Amersfoort) und Lucas Wolf (URD), beendeten das Rennen außerhalb der Top 10 und haben daher im Hauptrennen am Sonntag eine schwierige Ausgangslage. Abt startet dann von Platz 15, Auer fährt von Rang 22 los und Wolf geht als 26. in den prestigeträchtigen Macao-Grand-Prix.

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