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Team Rosbergs Erfolgsrezept: "Wir leben den Teamspirit!"

26. Oktober 2017 - 09:35 Uhr

Audi-Team Rosberg stellt in der DTM 2017 den Fahrer-Champion Rene Rast und gewann zum ersten Mal den Teamtitel. Teamchef Arno Zensen verrät Erfolgsrezept

Rosberg
Team Rosberg jubelt über den Gewinn des DTM-Fahrer- und Team-Titels 2017
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Nach zwölf Jahren im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) ist das Audi-Team Rosberg da angekommen, wo es schon lange hinwollte: An der Spitze. Zum ersten Mal in der Teamgeschichte gewinnt die Mannschaft von Teamchef Arno Zensen die Teamwertung in der DTM und stellt mit Rene Rast auch noch den DTM-Champion 2017. Dass es nach langem Warten und harter Arbeit endlich geklappt hat, schreibt Zensen dem unvergleichlichen Teamgeist zu. "Wir leben den Teamspirit", sagt der Rosberg-Teamchef im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Seit dem Einstieg in die DTM 2006 waren zwei vierte Plätze in der Teamwertung (2012 und 2016) das beste Ergebnis der Mannschaft mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße. Mit dem Erfolg beim DTM-Finale 2017 folgte nun die Krönung für Teamchef, Ingenieure und Mechaniker. "Es ist eine tolle Bestätigung für das Team, wenn man den Teamtitel gewinnt", erklärt Zensen. "Timo Glock hat allen gesagt, dass er uns den Titel gönnt. Wir sind kein einziges Mal durchgewunken worden. Wir haben die Siege alle selbst rausgefahren, und da bin ich stolz darauf."

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Ganz daran gewöhnt hat sich Zensen noch nicht, dass er "Team-Champion" in seine Vita schreiben kann. "Ich bin ein paar Mal mitten in der Nacht wach geworden und habe gedacht, ich habe das Ganze nur geträumt. Es hat ein wenig gedauert, bis alles gesackt ist und bis ich tatsächlich geglaubt habe, was da passiert ist", so der Rosberg-Verantwortliche. "Erster, Dritter und Team-Meister, das war schon gut!"

Glückwünsche der Konkurrenz: "Verdienter Titelgewinn"

Er habe sich sehr über die vielen Glückwünsche gefreut. Auch die Konkurrenz habe ihm zum bisher größten Erfolg in der DTM-Teamgeschichte gratuliert. "Sie haben gesagt, dass wir verdient gewonnen hätten. Und das ist auch richtig", sagt er stolz.

Doch der Weg zum Titelgewinn war steinig. Tiefpunkt war für Zensen das zweite Rennen am Red-Bull-Ring in Spielberg. "Erster und Zweiter, das wäre sensationell gewesen" erklärt er. Ein Getriebeschaden an Jamie Greens Audi verhinderte, dass der Brite, der bis kurz vor Schluss souverän das Rennen anführte, mit dem späteren Champion Rast einen Doppelsieg für das Team Rosberg einfahren konnte.

"Ich war so wütend, dass ich mich nicht über den Sieg von Rene freuen konnte im ersten Moment. Ich habe mich mehr über Jamies Ausfall geärgert. Hinterher habe ich gedacht: 'Was machst du eigentlich? Rene hat gewonnen und ist ein geiles Rennen gefahren und du stehst hier und heulst vor lauter Wut'", gibt er einen kleinen Einblick in das Gefühlsleben eines DTM-Teamchefs.

Nach Höhen und Tiefen endlich am Ziel

Doch für Rosberg lief es nicht immer so gut in der DTM, wie ein Rückblick in die Geschichtsbücher zeigt. Seit 2012 fahren in der DTM alle Teams mit gleichen Fahrzeugen. Vorjahresautos gibt es seitdem nicht mehr. "Gleich im ersten Jahr waren wir das beste Audi-Team mit zwei Siegen von Edoardo Mortara", erinnert sich Zensen und ergänzt: "Wir haben nichts geändert, weder im Team noch mit den Fahrern, und ein Jahr später waren wir das schlechteste Audi-Team."

In den vergangenen drei Jahren ist die Mannschaft von Ex-Formel-1-Fahrer Keke Rosberg bis zum Schluss um die Meisterschaft mitgefahren. "In diesem Jahr haben wir es endlich geschafft", freut sich Zensen, dessen Crew sich mit fast 100 Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Abt-Team den Teamtitel sicherte. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Beständigkeit des Teampersonals, meint der Teamchef. "Wir haben sehr gute Leute, die schon lange bei uns sind. Nico (Rosberg) fragte mich: 'Wie machst du es, dass die Leute so lange bleiben?'", so Zensen.

Gemeinsam zum Erfolg

Jamie Greens Renningenieur Erich Baumgärtner war zu Nico Rosbergs Zeit in der Formel 3 sein Renningenieur. "Das ist das, was Team Rosberg ausmacht. Die Köpfe sind schon ewige Zeiten dabei und dann funktioniert auch alles. Armin und Rudi (Mechaniker bei Rosberg; Anm. d. Red.) haben in der Formel BMW damals angefangen und haben sich hochgedient", erklärt Zensen.

Er ergänzt: "Wenn bei uns einer weggeht, schaue ich erst einmal im Team, wen ich nachbefördern kann. Wenn da keiner mehr ist, dann frage ich: 'Wen wollt ihr haben?'." Die Verpflichtung des Technischen Direktors sei Chefsache, "aber alle anderen stellt das Team ein." Gemeinschaftliche Entscheidungen und Teamgeist als Geheimrezept für den Erfolg.

DTM-Saison 2017 in Zahlen

Die DTM-Saisonstatistik 2017: 12 Sieger in 18 Rennen, 16 Fahrer auf dem Podium und drei Piloten an der Tabellenspitze


19.10.2017
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Zahlen und Fakten einer packenden DTM-Saison 2017: Ein anderer Blickwinkel auf das abgelaufene DTM-Jahr.
Zahlen und Fakten einer packenden DTM-Saison 2017: Ein anderer Blickwinkel auf das abgelaufene DTM-Jahr.

Doch auch die beiden Fahrer im Team Rosberg tragen einen wichtigen Teil zum Teamerfolg bei, sagt Zensen: "Jamie hat nie aufgegeben. Er arbeitet, kämpft und jammert nicht. Er kämpft sich durch. Das gleiche gilt für Rene. Beide sind sehr schnell. Aufgeben gibt's nicht!"

Dass Green in dieser Saison vom Pech verfolgt war und es für ihn wieder nicht mit dem Titel geklappt hat, schmerzt den Rosberg-Teamchef. "Jamie ist drei Jahre lang bis zum Schluss um die Meisterschaft mitgefahren, er ist sensationell. Auch in den vergangenen Wochen war er dominant. Dass es für den Briten nicht zum Titelgewinn gereicht hat, "hat mir für ihn sehr leidgetan". Doch Zensen weiß um die Stärke und den Willen seines Piloten: "Andererseits, er ist in den vergangen drei Jahren vorne mitgefahren, warum soll er das nicht auch nächstes Jahr schaffen?"

2018 möchte Zensen mit seiner Mannschaft und dem starken Fahrerduo Rast und Green die beiden Titel verteidigen.

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