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Nach Unfall beschädigt: Paffett bekommt neuen Einsatzmotor

18. Juli 2017 - 17:37 Uhr

Gary Paffett bekommt nach seinem Crash bei der DTM 2017 am Norisring ein neues Auto und einen neuen Motor - Neues Chassis für Mike Rockenfeller

Gary Paffett
Gary Paffetts Mercedes wurde nach dem Unfall am Norisring komplett neu aufgebaut
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Dass Gary Paffett nach seinem spektakulären Unfall bei der DTM 2017 am Norisring, bei dem der Mercedes-Pilot zuerst in die Leitplanken einschlug und anschließend mit Mike Rockenfellers Audi kollidierte, ohne größere Verletzungen davongekommen ist, grenzt an ein Wunder. Bei dem Aufprall wirkten Kräfte bis zu 40g auf den Briten ein.

Während sich Audi-Mann Rockenfeller sich bei dem Unfall einen Mittelfußbruch zuzog, kam Paffett mit dem Schrecken und Prellungen davon. Anders sieht es bei seinem Einsatzgerät aus: der Mercedes wurde derart stark beschädigt, dass das ehemalige Testfahrzeug der Stuttgarter umgebaut und für das kommende Rennwochenende in Moskau vorbereitet wurde.

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Auch der Einsatzmotor wurde bei dem Unfall in Nürnberg so stark beschädigt, dass er getauscht werden musste. Da in der DTM nur ein Motor pro Saison eingesetzt werden darf, musste der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) dem Motorwechsel vorher zustimmen. Laut Mercedes war der DMSB mit dem Tausch einverstanden und Paffett kann in Moskau in sein neues Einsatzfahrzeug samt neuem Aggregat klettern.

Neues Chassis für Rockenfeller

Auch Rockenfellers Auto musste nach dem Crash neu aufgebaut werden. Der Audi-Fahrer wird in Moskau in einem neuen Monocoque sitzen. Der Motor soll nach Angaben von Audi keinen Schaden davongetragen haben und wird auch in Russland den Audi antreiben.

Gary Paffett: "Ich hatte bei dem Unfall am Norisring viel Glück, ohne ernsthafte Verletzungen davon gekommen zu sein. Ich fühle mich gut und arbeite hart daran, in Moskau ein gutes Ergebnis einzufahren. Die Jungs haben unglaubliche Arbeit geleistet, um für Moskau ein anderes Chassis für mich vorzubereiten."

"Mein bisheriges Chassis ist in keiner so guten Verfassung und es wird lange dauern, bis es repariert ist. Das Wochenende am Norisring war nicht das Beste, aber wir sind bereit für Moskau. Ich mag die Strecke und bin im vergangenen Jahr dort auf die Pole-Position gefahren. Hoffentlich wird es ein gutes Wochenende."

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11.07.2017
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Norisring 2017: Gary Paffett (Mercedes) schlägt heftig in die Leitplanken ein und kollidiert schwer mit Mike Rockenfeller (Audi).
Norisring 2017: Gary Paffett (Mercedes) schlägt heftig in die Leitplanken ein und kollidiert schwer mit Mike Rockenfeller (Audi).

Lucas Auer: "Der Kurs in Moskau ist unerhört anspruchsvoll. Da ist fast von allem etwas dabei. Die beiden Qualifyings werden ganz klar der Schlüssel sein. Wer da vorne ist, hat schon die halbe Miete. Enorm wichtig wird aber auch, dass wir in den Trainings ein gutes Set-up finden, um die Reifen nicht zu sehr zu beanspruchen. Was die Meisterschaft betrifft, bleibe ich meiner Linie treu: ich schaue von Rennen zu Rennen."

Paul di Resta: "Wir haben nun die Saisonhalbzeit erreicht, was einen entscheidenden Moment darstellt. Moskau ist eine Strecke, auf der ich sehr gerne fahre. Hoffentlich können wir gemeinsam ein erfolgreiches Wochenende hinlegen und das Samstags-Ergebnis vom vergangenen Jahr wiederholen, als wir ebenfalls zu einem entscheidenden Zeitpunkt der Saison dort gefahren sind. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben, um alles aus den beiden Rennen herauszuholen."

Robert Wickens: "Ich freue mich riesig auf Moskau an diesem Wochenende. Bislang war es eine harte Saison für mich. Aber ich bin gespannt darauf, jetzt auf eine Strecke zu kommen, auf der ich 2016 meinen ersten Saisonsieg eingefahren habe. Es war ein verrücktes Rennen mit dem Wetter und allem. Entsprechend freue ich mich darauf, wieder nach Russland zu kommen und dort hoffentlich erneut viele Punkte mitzunehmen."

"Am Norisring lief es für mich nicht nach Plan. Es ist nie schön, wenn man am Sonntag aus der ersten Reihe startet und dann ohne Punkte die Heimreise antreten muss - ganz besonders, wenn man danach drei Wochen Zeit hat, um bis zum nächsten Rennen nachzudenken. Jetzt müssen wir einfach wieder raus auf die Strecke und Punkte sammeln."

Edoardo Mortara: "Ich bin gespannt auf das Rennwochenende in Moskau. Der Kurs gehört zwar nicht zu meinen absoluten Lieblingsstrecken des Jahres, aber nach den guten Ergebnissen am Norisring blicke ich dem Wochenende zuversichtlich entgegen. Wir machen gemeinsam Fortschritte und hoffentlich gelingt uns in Moskau der nächste Schritt."

Maro Engel: "Der Moskau Raceway ist eine neue Strecke für mich. Ich war bisher noch nie in Russland, umso mehr freue ich mich darauf. Ich habe schon von vielen Fahrern gehört, dass die Strecke sehr interessant ist und alles bietet, was eine Rennstrecke braucht. Persönlich möchte ich an diesem Rennwochenende wieder in die Spur zurückfinden und in die Punkteränge fahren. Das war an den letzten beiden Wochenenden aus diversen Gründen leider schwierig."

Ulrich Fritz, Mercedes-DTM-Teamchef: "In Moskau haben wir in den vergangenen Jahren so ziemlich alles erlebt. Das Highlight bisher war sicher unser grandioser Vierfach-Erfolg im vergangenen Jahr. Leider waren wir dort aber auch nie konstant stark. Meist kam nach einem guten Ergebnis gleich wieder die Ernüchterung. Wir arbeiten hart daran, dass wir in diesem Jahr in beiden Rennen eine gute Figur machen und zur Saisonhalbzeit in allen Wertungen weiterhin in aussichtsreicher Position sind."

"Zudem hoffe ich, dass wir den Trend der letzten Rennwochenenden fortsetzen können und den Fans wieder spektakuläre Rennen zeigen werden. Auf einen Unfall wie am Norisring können wir dabei natürlich sehr gerne verzichten, aber so einen Zieleinlauf wie im letzten Rennen - sowas würde ich gerne nochmal erleben. Natürlich mit dem gleichen Ausgang für uns."

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