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Leichter Bruch und Prellungen: Das Crash-Duo im Glück

03. Juli 2017 - 13:47 Uhr

Gary Paffett und Mike Rockenfeller sind im wahrsten Sinne mit dem Schrecken davongekommen - Paffett wieder einsatzbereit, Rockenfeller noch fraglich

Gary Paffett, Mike Rockenfeller
Crashtest: Die Sicherheitsstrukturen haben die Piloten vor Schlimmeren bewahrt
© LAT

(Motorsport-Total.com) - So eine Schrecksekunde hat die DTM lange nicht mehr gesehen: In Runde 33 sahen die TV-Zuschauer zunächst nur den völlig zerstörten Mercedes von Gary Paffett. Erst die Wiederholungen zeigten: Der Brite hatte die Kontrolle über sein Auto verloren, war schon heftig in die Bande geknallt und dann auch noch seitlich in den Audi von Mike Rockenfeller geknallt. Das Wunder vom Norisring: Beide konnten selbständig aussteigen und trugen nur leichte Verletzungen davon.

Der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug bilanziert daher bei der 'ARD': "Wenn man sieht, wie so ein Auto ohne Kontrolle angeflogen kommt und an der verletzbarsten Stelle, nämlich der Tür, einschlägt, dann kann man nur sagen: Gott sei Dank, dass die Autos so sicher sind. In Anbetracht dessen, was passiert ist, spricht es schon sehr für die Sicherheit der Fahrzeuge."

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Sicherheitshalber wurden beide Piloten sofort ins naheliegende Krankenhaus gebracht. Dabei kam heraus: Paffett trug nur Prellungen an Rippen und Schlüsselbein davon. Bei Rockenfeller wurde jedoch am linken Fuß eine kleine Fraktur des fünften Mittelfußknochens festgestellt.

"Ich konnte nichts machen, ich war bereits in der Kurve", beschreibt er die Geschehnisse aus seiner Sicht. "Es gab einen Riesenschlag. Ich bin froh, dass unsere Autos so sicher sind. Aber ich habe leider einen gebrochenen Mittelfuß, vielleicht ist es halb so schlimm. Ich hoffe, dass ich in Moskau wieder dabei bin."

Paffett hatte sich noch vor Ort über das Befinden seines Kollegen erkundigt.
"Das war ein schlimmer Unfall, aber mir geht es gut. Es tut mir leid, dass auch noch Rocky getroffen und dabei verletzt wurde. Ich hoffe, dass er schnell wieder gesund wird." Der Mercedes-Pilot lobt außerdem die medizinische Versorgung an der Strecke.

Es war die Bodenwelle vor Kurve eins, die Paffett ausgehebelt hatte. Durch die zusätzliche Berührung mit Audi-Pilot Jamie Green, war das Auto dann nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. "Das war ein unglücklicher Norisring-Vorfall", sagt Green. "Jemand verliert beim Bremsen die Kontrolle über das Auto, vorne lenkt einer ein und schon passiert es. Ich wollte gerade Einlenken, da geriet Gary ins Schlingern und kam dann auch schon angeschossen."

Bange Minuten waren es vor allem an der Boxenmauer, wo die Teammitglieder um ihre Fahrer zitterten. "Da bleibt einem das Herz erst einmal stehen und man wartet sehnsüchtig auf eine Rückmeldung vom Fahrer", berichtet Mercedes Teamchef Ulrich Fritz. "Die hat es relativ schnell gegeben. Er hat über Funk noch gesagt, dass es ihm einigermaßen gut geht. Er hat noch über Schmerzen am Arm geklagt, aber er konnte noch selbständig aussteigen. Da sind wir noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen."

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