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Die Ekström-Philosophie: Big Points findet man nicht im Bett

26. Juli 2017 - 13:41 Uhr

Audi-Pilot Mattias Ekström geht die Saison gewohnt kämpferisch an - Mit dem Glück des Tüchtigen verteidigt er so seine Tabellenführung

Mattias Ekström
Spaßvogel Mattias Ekström nimmt jede Herausforderung ernst
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Mattias Ekström sieht keiner gerne im Rückspiegel auftauchen. Denn der Ruf des Audi-Piloten ist nach mittlerweile 17 Jahren DTM berüchtigt. Frei nach seinem Lieblings-Motto "Go hard or go home" lässt er auf der Strecke selten etwas anbrennen. Sicher ein paar Punkte einfahren ist nichts für den charismatischen Schweden. Denn seine Erfahrung zeigt, dass es manchmal halt auch das Glück des Tüchtigen gibt.

"Nur wenn man im Bett bleibt, macht man keine Fehler", lautet daher seine neuste Philosophie. "Aber wenn man Rennen fahren und gewinnen will, muss man Risiken eingehen - sonst bekommt man die Big Point nicht." Das stellte er beim fünften Rennwochenende der DTM-Saison 2017 in Moskau wieder unter Beweis.

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Ekström war als Tabellenführer nach Russland gereist. Am Samstag musste er jedoch eine Schlappe einstecken. Von Startplatz fünf schaffte er es nach einer frühen Kollision mit Timo Glock nur auf Rang acht ins Ziel. Die Gesamtführung war erst einmal dahin.

Aber Ekström blieb am Sonntag nicht im Bett. Er griff umso vehementer an. Dabei wurde ihm der zweite Startplatz durch die frühe Safety-Car-Phase auch beinah kaputtgemacht, weil ein paar Frühstopper plötzlich im Vorteil waren. Teamkollege Nico Müller aber bremste das Feld für ihn ein - nur an den Rivalen musste Ekström noch selbst vorbei.

Voller Adrenalin wollte er dem Mercedes-Konkurrenten Maro Engel bis zur Ziellinie den Sieg streitig machen. Safe-Points für die Meisterschaft? Fehlanzeige! Die Taktik ging aber auf. Die Tabellenführung gehört wieder dem Schweden.

"Am Samstag dachte ich auch, dass ich sicher wäre. Aber ein Kollege konnte die Situation nicht so gut managen. Da habe ich Punkte verloren", erklärt er. "Am Sonntag habe ich welche dazugewonnen. An Renntagen im Bett zu bleiben ist für mich also keine Option. Ich werde volle Attacke fahren, bis die Saison zu Ende ist."

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