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Dekra übernimmt Lausitzring: DTM könnte bleiben

17. Juli 2017 - 14:57 Uhr

Die Sachverständigen-Organisation macht aus dem Lausitzring ein Entwicklungs- und Testzentrum für autonomes Fahren: Rennsport darf weiterhin Anlage nutzen

Lausitzring
Der Lausitzring wurde 2000 fertiggestellt: Die DTM startet seit Beginn an dort
© DEKRA

(Motorsport-Total.com) - Mit der Bekanntgabe der Übernahme der ostdeutschen Rennsportanlage Lausitzring durch die Dekra ist am heutigen Montag in der Motorsportszene etwas Verwirrung entstanden. Das Ende der DTM in Klettwitz? Nein, nicht unbedingt. Auch wenn die Sachverständigen-Organisation am entsprechenden Standort einen zweistelligen Millionenbetrag investieren wird, um ein Test- und Entwicklungszentrum für autonomes und vernetztes Fahren zu schaffen, wird der Motorsport auf dem Ring weiterhin eine Chance haben.

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"Wir würden solche Veranstaltungen begrüßen und stehen dem völlig offen gegenüber", sagt ein Dekra-Sprecher auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Das Unternehmen wird nicht als Veranstalter von Rennen auftreten. "Da muss es externe Lösungen geben", heißt es. Bislang war der Lausitzring der Veranstalter der DTM-Läufe, während der ADAC Berlin-Brandenburg als sportlicher Ausrichter (ohne finanzielle Risiken) auftrat.

Die deutsche Tourenwagen-Serie mit ihren aktuellen Herstellern Audi, BMW und Mercedes gastiert bereits seit der Fertigstellung im Jahr 2000 auf dem Lausitzring. Ob man auch 2018 an gleiche Stelle fahren wird, steht derzeit noch nicht fest. Die Anlage nahe Cottbus kam im Jahr 2001 gleich zweimal mit traurigen Nachrichten in die Schlagzeilen. Am 25. April verlor Michele Alboreto bei Testfahrten im Audi R8 dort sein Leben, am 15. September verlor Alex Zanardi im IndyCar-Rennen in der Lausitz beide Beine.

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