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Gerhard Berger: DTM soll in Österreich populärer werden

01. Juni 2017 - 12:34 Uhr

DTM-Chef Gerhard Berger möchte den Beliebtheitsgrad der DTM in seinem Heimatland steigern und hofft, dass seine Landsleute "munter" werden

Bruno Spengler, Maxime Martin
Gerhard Berger möchte der DTM zu mehr Popularität in Österreich verhelfen
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Zum achten Mal gastiert die DTM in diesem Jahr auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg. Nach dem Umbau der Strecke ist die Tourenwagenserie seit 2011 wieder zu Gast auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs in der Steiermark. Mit Lucas Auer als Führenden in der DTM-Fahrerwertung und Gerhard Berger als DTM-Oberhaupt ist Österreich prominent vertreten.

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Neben dem Onkel-Neffe-Duo Berger und Auer waren zuvor bereits andere bekannte Österreicher in der DTM am Start. Schon zu ITC-Zeiten hielten mit Roland Ratzenberger und Alexander Wurz die österreichischen Fahnen hoch. Karl Wendlinger fuhr zwischen 2002 und 2003 in der DTM für das Abt-Audi-Team.

Trotzdem scheint der DTM-Funke im Alpenland noch nicht so richtig übergesprungen zu sein. Doch Berger möchte den Beliebtheitsgrad der DTM steigern. "Wir müssen schauen, dass die Österreicher munter werden. Sie bekommen schließlich guten Motorsport serviert", sagt der ehemalige Formel-1-Fahrer im Interview mit 'News.at'.

Für ihn ist die DTM die zweitstärkste Motorsportserie im deutschsprachigen Raum und weit vor der Moto GP anzusiedeln, die 2017 ebenfalls ein Rennen auf dem Red-Bull-Ring austragen wird.

Anders als durch die sogenannte "Schieb-ihn-raus"-Affäre 2015 sei das DTM-Rennen in Spielberg im vergangenen Jahr kein Highlight gewesen, doch "wollen wir uns in diesem Jahr besonders bemühen, das Thema in Österreich anzugehen", so Berger weiter.

Er ergänzt: "Wir haben meinen Neffen Lucas, der vorne mitfährt, wir haben mit Toto Wolff und Niki Lauda die Drahtzieher bei Mercedes, wir haben mit Red Bull einen Sponsor und mit dem Red-Bull-Ring den Veranstalter und - last, but not least - mich."

Dem Tiroler bleiben noch knapp vier Monate Zeit, um seine Landsleute auf den DTM-Geschmack zu bringen. Dann nämlich wird vom 22. bis 24. September das achte und zugleich vorletzte Rennwochenende der Tourenwagenserie 2017 ausgetragen. Und dann wird sich auf den Tribünen zeigen, ob Berger sein Vorhaben erfolgreich umsetzen konnte.

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