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Nach Meeting am Lausitzring: Safety-Car-Neustart überarbeitet

24. Mai 2017 - 14:13 Uhr

Die DTM-Rennleitung reagiert auf die Forderung der Fahrer: Der neue Safety-Car-Restart soll zukünftig wieder den Führenden bevorteilen

Safety-Car-Neustart-Formation
Korrigiert: Dem neuen Neustart-Spektakel fehlte es noch am Feinschliff
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Saison 2017 hat viele Neuheiten an den Start gebracht: Neue Autos, neue Reifen, neue Boxenstopp-Prozedere zum Beispiel. Mehr Action sollte auch der neue Safety-Car-Restart im IndyCar-Stil bringen. Beim Auftakt im Hockenheim kam der Formationsflug erstmals zum Einsatz. Der versprochene Spannungsfaktor ging auf, die Aufregung war danach aber dennoch groß.

Weil es wegen eines Regelverstoßes von Jaime Green zu einem großen Nachteil des bis dahin Führenden Timo Glock kam, forderten nicht wenige Fahrer eine Nachbesserung, wenigstens aber eine Klarstellung der Regelung. Und sie wurden erhört: Die Rennleitung gibt zukünftig wieder der virtuellen Pole-Position das Zepter in die Hand.

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Da lag der Fehler: Im neueingeführten Prozedere sollen sich die Piloten ihren Positionen entsprechend in der letzten Safety-Car-Runde in Zweierreihen formatieren. Biegt das Safety-Car in die Boxengasse ab, sollten sie bei einer vereinbarten Geschwindigkeit von 70 km/h auf das Umschalten der Ampel warten und erst dann wieder Gas geben.

Green beschleunigte auf dem Hockenheimring auf Platz zwei liegend aber schon vorher auf 100 km/h, zog dabei die Reihe hinter sich mit und überrumpelte so Glock. Das wurde zwar bestraft, drohte aber wieder zu passieren.

Das ist neu: Nachdem einige Beteiligte ihre Bedenken geäußert hatten, kam es am Lausitzring zum Meeting mit der Rennleitung. Es wurde beschlossen, dass ab sofort der Führende das Tempo vorgeben soll. Beschleunigt dieser, wird wie in der NASCAR-Serie die grüne Flagge geschwenkt.

Der Führende darf aber erst im Bereich zwischen der ersten weiße Linie und der Ziellinie beschleunigen. Erst nach der Ziellinie darf wieder aus der Formation ausgeschert und überholt werden.

In der Lausitz kam diese Neuregelung noch nicht zum Einsatz, da in keinem der beiden Rennen eine Safety-Car-Phase nötig war.

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