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Nach Debüt für Audi: Duval bläst zum Angriff auf Rockenfeller

08. Mai 2017 - 09:25 Uhr

Loic Duval hat beim DTM-Auftakt in Hockenheim seinen ersten Einsatz eher schlecht als recht hinter sich gebracht und schielt auf die Leistung seines Audi-Teamkollegen

Loic Duval
Loic Duval hat an seinem ersten DTM-Rennwochenende Blut geleckt
© Oliver Kremer (Pixolli)

(Motorsport-Total.com) - Platz 14 in Rennen 1, Ausfall in Rennen 2 - "Man träumt natürlich von einem perfekten Start, aber es war so schwierig, wie erwartet", fasst Loic Duval sein erstes Rennwochenende in der DTM zusammen. Der Neue im Audi-Team Phoenix musste Lehrgeld zahlen. Teamkollege Mike Rockenfeller konnte indes ordentlich Punkte sammeln. Nicht zuletzt deswegen bleibt Duval optimistisch und bläst schon mal zum Angriff.

"Natürlich will ich ihn irgendwann auch einmal schlagen", sagt der angriffslustige Franzose. "Ich denke, das wäre auch fürs Team gut, wenn wir uns gegenseitig puschen. Das ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit." Rockenfeller fuhr die Plätze der und sieben ein.

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Ein Rookie hat es an seinem ersten Rennwochenende selten einfach. Bei Langstrecken-Experte und Formel-E-Pilot Duval kam hinzu, dass auch sein aus der WEC mitgebrachter Renningenieur Mathieu Le Nail neu in der DTM war. "Ich kann mich noch nicht komplett auf ihn verlassen und er sich nicht auf mich - wir müssen uns erst einarbeiten und lernen zusammen", räumt Duval ein, betont aber auch: "Ich vertraue seinem Potenzial und er hoffentlich auf meins."

Strategie-Coup in Rennen 1

Erst einmal machte Duval jedoch Bekanntschaft mit dem Durcheinander eines DTM-Mittelfelds. Weil er sich am Samstag noch nicht so recht in seinem Audi RS 5 DTM zurechtfinden konnte, qualifizierte er sich für das erste Rennen als Letzter. "Im Rennen habe ich nur versucht, Ärger aus dem Weg zu gehen, weil ich vor allem Erfahrung brauchte", berichtet er. "Das Auto war schwierig zu fahren und wir hatten einen ziemlichen hohen Reifendruck."

Trotz des neuen Funkverbots in der Serie ging man mit dem 34-Jährigen gleich auf eine aggressive Strategie mit einem langen ersten Stint. Wie Markenkollege Mattias Ekström kam auch Duval erst in Runde 26 (von 37) zum Reifenwechsel - und das zahlte sich aus.

"Meine Rundenzeiten waren danach sogar besser als seine", so Duval stolz. Mit der Endplatzierung auf Rang 14 ringt er jedoch noch. "Mit dem Ergebnis bin ich nicht zu frieden. Aber mit dem Lernprozess kann ich zufrieden sein."

Am Sonntag kam es dann noch dicker. Von seiner verbesserten Qualifying-Performance profitierte er mit Startplatz 13. "Ich hatte einen sehr guten letzten Sektor, mit dem ich sogar zeitweise die Bestzeit erreichte", beschreibt er die Session unter schwierigen Bedingungen. "Allerdings hat sich die Strecke weiter verbessert und ich war leider einer der Ersten, der über die Linie fuhr. Wäre es komplett trocken gewesen, denke ich, dass wir in die Top 10 hätten kommen können - zwischen Platz acht und neun."

Schon wenige Meter in Rennen 2 konnte er die Katastrophe dann nicht verhindern. "Ich hatte einen guten Start und konnte mich vor Müller und hinter di Resta setzen", beschreibt er seinen Startunfall. "Aber ich habe die Tür ein wenig zu weit offen gelassen und Wickens war vielleicht ein bisschen zu optimistisch. Ich denke, er hätte an uns vorbeikommen können - aber so läuft es manchmal."

Wegen eines zu großen Schadens lenkte er sein Auto in der achten Runde in endgültig in die Box. "Das war wirklich schade, denn nach den Erfahrungen von Samstag und der Performance vom Morgen, wären Punkte drin gewesen", so Duval. "Aber so etwas ist in der DTM offenbar üblich."

"Ich konnte an diesem Wochenende von einen Tag auf den anderen mehr lernen", lautet sein Rookie-Fazit. "Aber natürlich will man immer besser abschneiden. Wir sind hier hergekommen, um Punkte zu sammeln. Daher ist es weit weg von einem perfekten Wochenende."

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