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DTM-Fahrer fordern "klare Regeln" für SC-Start

18. Mai 2017 - 09:43 Uhr

Nach dem Durcheinander beim Safety-Car-Neustart in Hockenheim fordern die DTM-Fahrer klare Regeln und ein härteres Durchgreifen der Rennleitung

Timo Glock
Über den Safety-Car-Neustart in Hockenheim gab es viele Diskussionen
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Mit viel Action und Spannung war beim Saisonauftakt der DTM 2017 in Hockenheim alles geboten: Packende Zweikämpfe bis zum Schluss, Regen und der seit diesem Jahr neue Safety-Car-Neustart sorgten für Spannung. Und eben dieses neue Format des Re-Starts sorgte für viel Wirbel. Zur Erklärung: Zur Saison 2017 wurde der sogenannte Indianapolis-Start eingeführt, bei dem sich die Autos in Zweierreihen anordnen müssen, bevor das Rennen im fliegenden Start wieder freigegeben wird.

In Hockenheim kam diese neue Prozedur nach einer Safety-Car-Phase zu Beginn des Sonntagsrennens nach einer Kollision zwischen Robert Wickens, Nico Müller und Loic Duval erstmals zum Einsatz. Doch nicht alle Fahrer hielten sich an die Regeln und so war der zu der Zeit Führende Timo Glock der große Verlierer. Der BMW-Pilot wurde von Jamie Green im Audi überrumpelt und verlor dadurch drei Plätze. Glock war nach dem Rennen mehr als unzufrieden über Greens Manöver.

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Der Audi-Pilot wurde für sein Vergehen mit einer Fünf-Sekunden-Strafe bestraft. Nicht genug, so die Meinung einiger Fahrerkollegen. "Meiner Meinung nach war die Strafe für Jamie nicht hart genug", sagt Marco Wittmann. "Der Führende im Rennen sollte beim Re-Start einen Vorteil haben. Es hat keinen Sinn, wenn er beim Neustart vier oder fünf Positionen verliert. Das müssen wir noch verbessern."

Meeting mit Rennleitung am Lausitzring geplant

Auch Mike Rockenfeller ist nicht glücklich darüber, wie in Hockenheim der Neustart nach dem Safety-Car vonstattenging. "Hockenheim war nicht ideal, aber es ist ein Lernprozess. Wir müssen das am Lausitzring mit dem Renndirektor besprechen", so der Phoenix-Pilot. "In Hockenheim ist es kein Problem, wenn drei Autos nebeneinander in die Kurve fahren. Aber am Lausitzring können nur ein oder zwei Autos nebeneinander unbeschadet durch die erste Kurve kommen."

"Rocky" ergänzt: "Es muss fair sein. Es kann nicht sein, dass manche Fahrer früher beschleunigen oder eine Lücke lassen." Es müsse klare Regeln geben, so der 33-Jährige. "Es kann nicht sein, dass du dadurch sieben Plätze gewinnst", sagt er. "Mir gefällt das neue System, auch wenn ich in Hockenheim Plätze verloren habe, vielleicht sogar ein Podium oder einen Sieg. Es ist der richtige Weg für die Fans und die Show. Aber an der Feinabstimmung müssen wir noch arbeiten."

"Wir haben clevere Leute, die an der Feinjustierung arbeiten werden", fügt Lucas Auer hinzu. Dass durch den fliegenden Start mehr Action für die Zuschauer geboten wird, freut auch Ellen Lohr. "Wenn es nach mir ginge, könnten die ganzen Rennen so gestartet werden. Da ist viel mehr Psychologie dahinter, da ist viel mehr Gefühl dahinter, und viel mehr Möglichkeiten des Scheiterns und des Gewinnens", sagt die erste und einzige Frau, die jemals ein DTM-Rennen gewann gegenüber 'dtm.com'. "

"Wir haben damals ausschließlich den Indianapolis-Start in der DTM gehabt. Es gab gar keine stehenden Starts. Ich persönlich finde stehende Starts zum Einschlafen langweilig. Speziell mit der ganzen Technik, die drinsteckt, da kommt mit Ausnahmen eh jeder gut weg", ergänzt sie.

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