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Top Secret: Wie Theissen die BMW-Rückkehr einfädelte

30. Dezember 2012 - 10:20 Uhr

Nach dem Formel-1-Aus verpflichtete der damalige BMW-Motorsportdirektor im stillen Kämmerlein Piloten und verhandelte mit dem Vorstand

Mario Theissen
Für Mario Theissen waren die Erfolge 2012 "fast jenseits aller Erwartungen"
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Jens Marquardt durfte sich nach dem Saisonfinale am Hockenheimring feiern lassen. Als Motorsport-Direktor hatte er es mit BMW geschafft, in der Premierensaison den Fahrer-, den Team- und den Herstellertitel zu gewinnen. Die Lorbeeren gebühren auch seinem Vorgänger. Es war Mario Theissen, der nach dem Aus in der Formel 1 die Strippen für eine DTM-Rückkehr zog. "Alles war vorbereitet - inklusive der Fahrer, die wir heimlich verpflichtet hatten", erinnert sich Theissen im Gespräch mit 'AutoHebdo.fr'.

Stein des Anstoßes war der Rückzug aus der Königsklasse: "2009 war sehr hart", erinnert sich der heute 60-Jährige an das Ende des prestigeträchtigen Projektes und die Übernahme durch einen Privatier aus der Schweiz: "Ich musste das ganze Motorsport-Team von BMW umbauen, um Peter Saubers Ansprüchen in der Formel 1 gerecht zu werden." Doch nicht nur mit der Abwicklung dieses Projektes war Theissen beschäftigt, er entwarf bereits ein ganz neues: die DTM-Rückkehr.

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Die personellen Ressourcen waren günstiger denn je verteilt: "Es waren noch fünf oder sechs Ingenieure aus der Formel 1 übrig, uns stand die ganze Motorenabteilung zur Verfügung", beschreibt der promovierte Maschinenbauer die Ausgangslage. Schon im Jahr darauf machte man in der Münchener Konzernzentrale Nägel mit Köpfen: "2010 habe ich dem Vorstand das DTM-Projekt vorgestellt und sie haben dem Comeback unter zwei Bedingungen zugestimmt", so Theissen weiter.

Die Vorgaben hießen: Die DTM internationaler machen und vom ersten Jahr an siegen. Während die zweite Maxime längst verwirklicht ist, dürfte BMW die von der ITR vorangetriebene Expansion nach Asien und Nordamerika fördern. Marquardt sprach sich bereits für neue Überseerennen, etwa in Abu Dhabi, aus. Theissen ist derweil noch immer begeistert von dem von ihm initiierten Coup: "Das Ergebnis war fast jenseits aller Erwartungen, obwohl wir wussten, dass wir die Mittel haben werden, an der Spitze mitzufahren."

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