Aktuelles Top-Video

Die Mercedes-DTM-Stars feiern in Sindelfingen

Aktuelle Bildergalerien
Oldtimer auf Motorsport-Total.com: Aktuelle News, Bilder, Fotos, Videos, Clips und Termine zu Club-Events & Treffen, Historie von Classic Cars und Youngtimern mit H-Kennzeichen
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
ANZEIGE
MOTORSPORT BEI SPORT1

Motorsport bei SPORT1


Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott25.12. 15:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott25.12. 16:00
ADAC Sport Gala25.12. 17:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott25.12. 18:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott25.12. 19:00
Das könnte Sie auch interessieren
Die aktuelle Umfrage

Sollte die DTM das Rennformat am Samstag überarbeiten?

Ja, man sollte das Format vom Sonntag übernehmen
Nein, das Format ist gut so
Das Samstagsrennen sollte komplett gestrichen werden
Sie sind hier: Home > DTM > Newsübersicht > Business

SWR-Sportchef übt Kritik an Berichterstattung über DTM

01. Dezember 2012 - 15:03 Uhr

Harald Dietz ist mit den Quoten der TV-Übertragungen unzufrieden, kritisiert das Show-Event in München und beklagt das Fehlen "echter Typen"

Norbert Haug (Mercedes-Motorsportchef)
Die Quoten der ARD-Übertragungen lassen zu Wünschen übrig
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Harald Dietz hat beim 1. 'SPONSORs'-Motorsport-Summit 2012 in Essen kritische Worte für die vergangene DTM-Saison gefunden. Unter anderem ist der Sportchef des Südwestrundfunks (SWR) unzufrieden mit den Quoten. In der Saison 2012 erzielte die ARD mit den Übertragungen im Schnitt eine Reichweite von 1,3 Millionen Zuschauern und einen Marktanteil von 9,7 Prozent. "Wir hätten uns mehr Akzeptanz gewünscht - ähnlich wie bei den Zuschauern vor Ort", sagte SWR-Sportchef Dietz, der innerhalb der ARD auch das DTM-Engagement verantwortet.

Ein Grund dafür, warum der durchschnittliche Marktanteil nicht "deutlich über zehn Prozent" lag, sei das Show-Event im Münchner Olympiastadion gewesen. "Damit tun wir uns keinen Gefallen, so wie wir es gemacht haben", sparte Dietz vor 200 Kongressbesuchern nicht mit Eigenkritik und ergänzte: "Der Zuschauer ist nicht so blöd, wie man manchmal denkt." Im kommenden Jahr steht das sportlich belanglose Event nicht mehr im Kalender und wird durch ein Rennen in Moskau ersetzt.

ANZEIGE

Dietz lieferte weitere Gründe für die schwächelnden Quoten und sprach von "Motorsportkanalisierung" und "zu vielen Veranstaltungen" im Kalender. Ein weiterer Grund für das geringe Interesse sei die Tatsache, dass "der DTM echte Typen fehlen". In der vergangenen Saison habe die Serie zwar eine zunehmende Professionalisierung bei den Autos und der Vermarktung erfahren, auf die Protagonisten habe sich das aber noch nicht ausgewirkt. Gerade bei den siegfähigen deutschen Piloten sieht er Nachholbedarf.

Dietz wagte in Essen einen Rückblick ins Jahr 2005 - eines der erfolgreichsten Jahre der Tourenwagen-Serie. Vor sieben Jahren fuhren noch ehemalige deutsche Formel-1-Piloten wie Bernd Schneider und Heinz-Harald Frentzen oder internationale Vertreter wie Jean Alesi und Mika Häkkinen in der DTM. Diese Protagonisten wurden auch abseits der Strecke "ganz anders in den Medien in Form von Spots eingebettet als heute". Dies habe auf die DTM eingezahlt.

Für den künftigen Marktanteil gibt der SWR-Mann eine klare Richtung vor: "Die DTM muss zweistellig sein, daran führt kein Weg vorbei." Dietz ist "optimistisch, dass wir das schaffen werden". Auch, weil 2012 ein absolutes Sportjahr gewesen sei und die große sportliche Konkurrenz es der DTM nicht leicht gemacht hätte.

Artikeloptionen
Artikel bewerten