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Heißer Flirt: Ekström will zu BMW

02. November 2012 - 19:50 Uhr

Audi droht seine beiden zweifachen DTM-Champions zu verlieren: Mattias Ekström flirtet mit BMW, Timo Scheider bei Mercedes fast schon sicher - Kommt Neel Jani?

Mattias Ekström
Wird Mattias Ekström in der DTM-Saison 2013 in einem BMW M3 sitzen?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In der DTM könnte es zum Jahr so viele Fahrerwechsel geben wie seit vielen Jahren nicht mehr. Grund ist die Unzufriedenheit einiger aktueller Audi- und Mercedes-Piloten sowie die Attraktivität von BMW. Die Münchener hatten sich vor dem Start in das Jahr mit dem damaligen Meister Martin Tomczyk (vorher Audi) und Bruno Spengler (ehemals Mercedes) verstärkt und damit das Eis gebrochen. Abwerbungen sind seit der Rückkehr von BMW kein Tabu mehr - ganz im Gegenteil.

In Reihen der Techniker- und Einsatzteams finden Abwerbungen statt, die von der Öffentlichkeit nur selten wahrgenommen werden. Auffällig wird es erst dann, wenn prominente Piloten die Fronten wechseln. In der DTM bahnt sich eben solches an - und wie! Im Zentrum stehen die beiden zweimaligen DTM-Champions Timo Scheider und Mattias Ekström, die Audi wohl den Rücken kehren werden. Scheider ist offenbar auf dem Weg zu Mercedes, seinen schwedischen Kollegen zieht es in eine andere Richtung.

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Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' ist Ekström in engem Kontakt zu BMW. Der schnelle Mann aus Schweden soll seinem bisherigen Arbeitgeber bereits eindeutige Signale gegeben haben, dass er sich anderweitig orientieren möchte. Bei BMW setzt man bei der Auswahl der Piloten nach mehrfacher Aussage von Motorsportdirektor Jens Marquardt nur auf eines: Performance. Und davon hat Ekström in seinen bisherigen DTM-Jahren eindrucksvoll reichlich gezeigt.

Bei Scheider und Ekström gibt es allerdings einen Hemmschuh. Beide zweimaligen Champions haben noch einen Audi-Vertrag für das kommende Jahr. Wie zu hören ist, wird man Scheider nach eher mäßigen Leistungen in den vergangenen zwei Jahren wohl kaum Steine in den Weg legen, aber Ekström möchte man gern halten. Ob der Schwede Ausstiegsklauseln besitzt, ist unklar, aber wird man einen wechselwilligen Fahrer, der viele Verdienste hat, nicht ziehen lassen?

Egal, wie das Tauziehen um Ekström auch ausgehen wird: Bei Audi ist man auf der Suche nach frischen Kräften. Da auch Rahel Frey und Miguel Molina im kommenden Jahr wohl nicht mehr im A5 DTM sitzen werden, gibt es bei den Ingolstädtern einige Plätze neu zu besetzen sein. Ein aussichtsreicher Kandidat auf der Liste von Audi ist nach gesicherten Informationen von 'Motorsport-Total.com' der Schweizer Neel Jani. Der Schweizer wird bald einen ersten Test fahren.

Nell Jani testet im Audi

Jani ist bisher mit Rebellion in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC unterwegs. Der frühere Red-Bull-Youngster zeigte im Lola-Toyota des LMP1-Teams immer wieder bärenstarke Leistungen, ein Angebot eines Werksteams blieb jedoch aus. Über einen charmanten Umweg könnte sich Jani seinen Traum von einem Le-Mans-Start mit einem Werksauto doch noch erfüllen: 2013 mit dem A5 in der DTM, 2014 mit dem Werks-LMP1 in Le Mans.

Es drängen sich weitere Kandidaten auf. Nach dem diesjährigen Saisonfinale in Hockenheim wurde recht deutlich, dass sich Jamie Green einen Tapetenwechsel gut vorstellen könnte. Der Brite wäre eine berechenbare Größe und somit eine realistische Option für die Ingolstädter. Ebenfalls im Topf: Nick Heidfeld. Der frühere Formel-1-Pilot macht keinen Hehl aus seiner Begeisterung für die DTM. "Es ist eine interessante Plattform", so der Wahlschweizer, der in diesem Jahr in Le Mans startete - als Teamkollege von Jani.

Eine weitere interessante Personalie ist Edoardo Mortara. Der Italo-Franzose, der sich innerhalb von nur zwei Jahren in der DTM weit nach vorne fuhr und mit zwei Erfolgen der einzige Audi-Rennsieger 2012 war, bestreitet in wenigen Tagen einen Formel-1-Test für Lotus. Dahinter stecken auch ernsthafte Bemühungen um ein Cockpit in der Königsklasse nach dem Motto: Wenn es jetzt nicht gelingt, dann wohl nie mehr. Für Mortara kommt wohl auch der Job des Testfahrers bei einem Formel-1-Team in Betracht. Allerdings hat auch er noch einen Audi-Vertrag für 2013.

Auch bei Mercedes bahnt sich ein möglicher prominenter Zugang an. Adrian Sutil könnte 2013 in einem C-Klasse Coupé sitzen. Zwar verhandelt sein Manager Manfred Zimmermann derzeit nach eigener Aussage mit "mehreren Teams über ein Renncockpit", aber der Ausgang dieser Bemühungen ist ungewiss, weil die attraktiven Plätze mittlerweile äußerst rar sind. Sutil hat einen Plan-B auf dem Tisch: Dieser sieht ein Engagement in der DTM vor.

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