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Farfus: Wegbereiter 2012, Champion 2013?

21. Oktober 2012 - 19:11 Uhr

Der 29-Jährige hat die Saison mit einem Finale furioso beschlossen: Farfus ist als Gesamtsiebter bester Neuling und in der jüngsten Form ein Titelkandidat

Augusto Farfus
Augusto Farfus ist eine der DTM-Hoffnungen der Zukunft
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Bruno Spengler war der große Triumphator des DTM-Saisonfinales auf dem Hockenheimring. Maßgeblich trug am Sonntag aber auch Augusto Farfus dazu bei, dass der Kanadier das Fahrerchampionat und BMW die Markenwertung für sich entschieden. In der ersten Runde überließ er dem Markenkollegen die Führung. Anschließend sorgte er mit den Zählern für Rang drei dafür, dass die Münchener Audi noch als besten Herstellern ablösten. Das i-Tüpfelchen: Farfus krönte sich zum erfolgreichsten DTM-Neuling.

Klar, dass der lebenslustige Brasilianer kein Trübsal bläst: "Ich bin mit der Saison so glücklich, habe hier und da kleine Schritte gemacht", findet er. Ende gut, alles gut, heißt es für Farfus, der im Herbst des Jahres in Höchstform kam. "Die Saison mit zwei Pole-Positions und zwei Podien zu beenden, ist einzigartig." Vielleicht hätte er die Bilanz mit dem zweiten Erfolg nach Valencia im Badischen absolut perfekt machen können, aber er ließ Spengler den Vortritt.

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Farfus kann damit gut leben: "Heute war ich Teil der Meisterschaftsentscheidung und eines großartigen Finales, ohne jemanden dabei gestört zu haben", sieht der 29-Jährige die Sache positiv und ist froh, sich aus allem herausgehalten zu haben. Selbst, als ihn Paffett in der Boxengasse grenzwertig attackierte. "Gestern habe ich gesagt, dass ich ein Geist sein will, und das habe ich erreicht. Der gute Start war der Schlüssel, deswegen hat Bruno die Meisterschaft gewonnen."

Zum besten Rookie hat sich Farfus außerdem gekrönt, dabei sogar noch den amtierenden Meister und Markenkollegen Martin Tomczyk im Gesamtklassement übertrumpft. "Es ist toll, aber es bedeutet mir nicht alles. Das Wichtige ist, dass wir konkurrenzfähig sind und ich eine Zukunftsperspektive habe", betont er die Aussichten des Teams RBM und die Fortsetzung seiner Karriere in der Serie. "Ich wollte die Saison auf einem Hoch beenden, das habe ich geschafft und jetzt schaue ich auf 2013."

Mit Leistungen, wie Farfus sie zuletzt zeigte, könnte er tatsächlich Spenglers Erbe sein. "Damit wir um die Meisterschaft kämpfen können, brauchen wir Leistung und Glück. Ich habe es jetzt geschafft, zu den Spitzenleuten aufzuschließen, im letzten Teil der Saison gehörte ich zu ihnen", resümiert Farfus, der mehr technische Probleme als mangelndes Tempo für das Ausbleiben von Punkten in Hälfte eins verantwortlich macht. "Wir müssen den Ball flach halten. Wir haben es schon oft gesehen, dass Meister gestrauchelt sind."

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