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Enttäuschendes DTM-Finale für Audi

21. Oktober 2012 - 17:10 Uhr

Audi belegt Platz zwei in der Hersteller-Wertung: Edoardo Mortara beim Saisonfinale in Hockenheim als einziger Audi-Pilot in den Punkterängen

Edoardo Mortara
Edoardo Mortara war der beste Audi-Pilot in der DTM-Saison 2012
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - 128.000 Zuschauer erlebten auf dem Hockenheimring bei traumhaftem Wetter ein packendes Finale der DTM-Saison 2012, die Audi auf dem zweiten Platz der Hersteller-Wertung beendete. Bester Audi-Pilot im letzten Saisonrennen war Edoardo Mortara, der sich im A5 DTM des Teams Rosberg vom achten Startplatz Rang sechs erkämpfte. "Das war eines der härtesten und anstrengendsten Rennen meiner Karriere", sagt der Italiener, der in Hockenheim als einziger Audi-Pilot Punkte sammelte.

"Ich freue mich, dass das Team Rosberg die Saison mit diesem Ergebnis als bestes Audi-Team beenden konnte. Leider hat es für mich nicht ganz gereicht, am Ende auch bester Audi-Fahrer zu sein. Aber wenn man bedenkt, wie die Saison für uns hier angefangen hat, bin ich insgesamt doch recht zufrieden. Wir haben uns kontinuierlich gesteigert", meint Mortara nach dem letzten Rennen des Jahres. Für Audi verlief das DTM-Finale insgesamt alles andere als wunschgemäß.

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Mattias Ekström kollidierte in der Startrunde zweimal mit dem BMW des Amerikaners Joey Hand und beschädigte dabei die Frontpartie seines Autos. Trotzdem hielt der Schwede den vierten Platz, ehe beim ersten Boxenstopp das rechte Vorderrad nicht richtig befestigt wurde und Ekström aufgeben musste. Trotzdem sicherte sich das Team Abt Sportsline den Gesamtsieg im Pit-Stop-Award von Hankook, mit dem der exklusive Reifenpartner der DTM die schnellsten Boxenstopps auszeichnet.

Trotz eines Ausfalls beendete Mike Rockenfeller die Saison 2012 als bester Audi-Pilot auf dem vierten Gesamtrang. Rockenfeller schied in Hockenheim nach einer Kollision in der ersten Runde aus. Sein Phoenix-Teamkollege Miguel Molina rutschte in der 26. Runde mit Bremsproblemen von der Strecke. Auch Adrien Tambay sah das Ziel nach einer Kollision mit Robert Wickens in der Startrunde nicht.

Filipe Albuquerque, der 2012 bei sieben der zehn Rennen in die Top 10 kam, verpasste als Elfter nur knapp einen weiteren Punkt. Timo Scheider kämpfte sich vom letzten Startplatz trotz einer Durchfahrtsstrafe auf Rang zwölf nach vorne. Der zweimalige DTM-Champion war ans Ende der Startaufstellung verbannt worden, weil sein Fahrzeug nach dem Qualifying zu leicht war. Auch der Wagen von Rahel Frey wurde in der turbulenten Startrunde beschädigt. Die Schweizerin gab aber nicht auf und brachte das angeschlagene Auto auf Rang 16 ins Ziel.

"Herzlich Glückwunsch an Bruno Spengler und BMW", erklärt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich am Ende einer für Audi schwierigen DTM-Saison 2012. "Wir waren in diesem Jahr einfach nicht stark genug. In der DTM muss alles passen, wenn man gewinnen will. Und manchmal braucht man auch etwas Glück. Das hatten wir auch an diesem Wochenende nicht. Wir werden im Winter noch härter arbeiten, um die Meisterschaft im nächsten Jahr wieder zurück nach Ingolstadt und Neckarsulm zu holen."

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