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Viertelfinale in München: Routine zahlt sich aus

15. Juli 2012 - 15:23 Uhr

Die Zeit der Überraschungen ist vorbei: Mit Gary Paffett, Mattias Ekström, Jamie Green und Bruno Spengler schafften vier Titelkandidaten den Einzug in das Halbfinale

Bruno Spengler
BMW-Pilot Bruno Spengler schlug Markenkollege Augusto Farfus
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das DTM-Showevent im Münchener Olympiastadion wurde für die Piloten im Viertelfinale zu einer echten Herausforderung: Am frühen Nachmittag setzte Regen ein, beim Start der Runde der letzten Acht war die Bahn teilweise noch sehr feucht. Zwar sorgte kein Pilot für Kleinholz, zahlreiche Quersteher verdeutlichten aber die Schwierigkeit, die DTM-Boliden auf der engen Strecke von den Mauern fernzuhalten. Die kniffligen Verhältnisse spielten den routinierten DTM-Fahrer in die Karten.

So setzte sich im ersten Lauf mit Pflichtboxenstopp Gary Paffett gegen seinen Markenkollegen und Landsmann David Coulthard klar durch. Das Schmuddelwetter konnte dem erfolgreiche Briten die Laune naturgemäß nicht verderben. Im Gegenteil: "Es ist richtig gut auch im Regen, es macht Spaß und ist gar nicht so langsam", freut sich der Mercedes-Pilot im 'Ersten'.

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Anschließend erwartete die Zuschauer, die es im Olympiastadion ausgehalten hatten, ein echtes Herzschlagfinale. Mattias Ekström und Martin Tomczyk bewegten ihre Autos deutlich sichtbar am Limit, vermieden aber Bandenkontakte und brachten ihre Autos heil ins Ziel. Der Schwede hatte auf dem Zielstrich die Nase um 0,090 Sekunden vorne. "Das war eng. Ich hatte beim Stopp den Fehler gemacht, statt auf den Knopf für die Box auf den Neutralknopf zu drücken", schildert Ekström einen Fauxpas ohne Auswirkung.

Nachdem eine trockene Fahrspur entstanden war, sanken die Rundenzeiten sukzessive: So waren Jamie Green und Mike Rockenfeller deutlich schneller unterwegs als die Paarungen zuvor, der Brite aber nochmals fixer als sein Audi-Konkurrent. Im abschließenden reinen BMW-Viertelfinale zwischen Bruno Spengler und Augusto Farfus machte sich ein weiteres Mal DTM-Erfahrung bezahlt.

Der Kanadier dominierte das Rennen, hätte aber aber auch im Schneckentempo über den Parcours schleichen können. Weil die Mampaey-Mannschaft bei Farfus an der Box in einer kuriosen Szene die Reifen nicht wechselte, gab es nachträglich eine 60-Sekunden-Zeitstrafe. "Er hatte im Staffelwettbewerb ein technisches Problem und ist extramotiviert", erklärt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt die Topform Spenglers.

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