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Werner: "Niemand sollte Wunderdinge von mir erwarten"

03. Mai 2012 - 15:59 Uhr

BMW-Pilot Dirk Werner konnte bei seinem DTM-Debüt in Hockenheim auf Anhieb überzeugen, dämpft vor dem Rennen in der Lausitz aber die Erwartungen

Dirk Werner, Marco Werner
Dirk Werner nahm nach seinem ersten Qualifying an der Top-3-Konferenz teil
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit Platz drei im Qualifying von Hockenheim hat Dirk Werner am Steuer des gelben BMW M3 DTM gleich beim Saisonauftakt für ein Ausrufezeichen gesorgt. Zwar hatte der Schnitzer-Fahrer im Rennen Pech. Dennoch fällt Werners Urteil nach seiner Premiere in der DTM mehr als positiv aus.

Im Interview spricht Werner über sein erstes Wochenende als DTM-Pilot, über die Bereiche, in denen er noch Nachholbedarf sieht und über seine Erwartungen für das anstehende Wochenende auf dem Lausitzring.

Frage: "Dirk, hättest du vor dem Saisonauftakt damit gerechnet, im Qualifying in die Top 3 zu fahren?"
Dirk Werner: "Nein, ganz sicher nicht. Ich bin mit der Hoffnung in die Saison gestartet, möglichst schnell auf Augenhöhe mit meinem erfahrenen Teamkollegen Bruno Spengler zu sein. Mir ist bewusst, dass ich als Neuling noch viel aufzuholen habe. Bei den Tests vor der Saison war es daher sehr wichtig, dass ich mich erst einmal Schritt für Schritt an den BMW M3 DTM gewöhne, was mir immer besser gelungen ist. Trotzdem hätte ich nie erwartet, im ersten Qualifying als bester BMW-Fahrer auf Platz drei zu stehen. Das war ein überwältigendes Erlebnis für mich. Nun gilt es, diesen guten Start Woche für Woche zu bestätigen."

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Frage: "Welche Eindrücke hast du in Hockenheim gesammelt?"
Werner: "Für mich ist die DTM die beste Tourenwagenserie der Welt. Das Niveau der Fahrer und Teams ist unglaublich hoch. Nur, wer ans absolute Limit geht, hat eine Siegchance. Außerdem bietet die DTM eine fantastische Show. Das Rennen in Hockenheim war ein Wahnsinns-Spektakel und Nervenkitzel pur - für Fahrer und Fans gleichermaßen. Daher ist es für mich eine große Ehre, für BMW in der DTM starten zu können."

Frage: "Was hat dich an deinem ersten DTM-Wochenende am meisten beeindruckt?"
Werner: "Ganz klar: die Fans. Sie haben sich geduldig in die Reihe gestellt, nur um auf ein Autogramm von mir zu warten. Allein zum Rennen sind 71.000 Zuschauer gekommen. Das Fahrerlager und die Tribünen waren voll. Es ist einfach klasse, welche Zugkraft die DTM entwickelt. Dieser unglaubliche Zuspruch der BMW-Fans hat mir einen zusätzlichen Motivationsschub für das Rennen gegeben."

Frage: "In welchen Bereichen siehst du noch Nachholbedarf?"
Werner: "Als Rookie in der DTM habe ich den Nachteil, dass ich auf vielen Strecken im Kalender noch keine einzige Runde absolviert habe, weder bei Tests geschweige denn in einem Rennen. Auf vielen Kursen fehlen mir daher die entsprechenden Erfahrungswerte. Da kann und werde ich noch zulegen. Außerdem bin ich in Hockenheim mein erstes DTM-Rennen überhaupt gefahren. Da ist es nur allzu verständlich, dass ich auf einigen Gebieten noch Nachholbedarf habe, wie etwa am Start oder bei den Boxenstopps. Aber ich arbeite gemeinsam mit meinem Team hart daran, mich weiter zu verbessern."

Frage: "Was hast du dir für das zweite Rennen auf dem Lausitzring vorgenommen?"
Werner: "Nur, weil das erste Wochenende recht gut gelaufen ist, sollte niemand Wunderdinge von mir erwarten. Ich will mein Bestes geben. Und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt. In jedem Fall ist der Lausitzring eine Strecke, die ganz spezielle Herausforderungen an den BMW M3 DTM stellt. Der Fahrbahnbelag ist ziemlich glatt. Wir müssen hart bremsen, außerdem ist eine gute Traktion nötig. Die Fans können sich in jedem Fall auf ein spannendes Rennen freuen."

Frage: "Du bist einer der wenigen Fahrer mit einem Hochschulabschluss. Hilft dir das bei deiner Arbeit?"
Werner: "Ich habe Maschinenbau an der Fachhochschule studiert. Das hat Spaß gemacht und war mir wichtig, um ein solides zweites Standbein zu haben. Außerdem habe ich dadurch auch ein besseres Verständnis für die technische Seite des Rennsports entwickelt. Dieses Wissen versuche ich auch in die Arbeit mit den Ingenieuren einzubringen. Geschadet hat mir das Studium in keinem Fall."

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