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WRC Rallye Schweden 2020: Route weiter verkürzt - Evans steht vor dem Sieg

Toyota-Fahrer Elfyn Evans geht als Spitzenreiter in den Schlusstag der Rallye Schweden, der nur noch aus einer einzigen WP bestehen wird

(Motorsport-Total.com) - Die Akteure der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) kämpfen in Schweden mit den Bedingungen. Schneemangel und ungewöhnlich hohe Temperaturen (Fotos: Rallye Schweden) haben bei der aktuell rund um Karlstad laufenden Rallye eine weitere Verkürzung der Route zur Folge.

Elfyn Evans

Wenig Schnee in Schweden: Elfyn Evans auf Kurs zu seinem zweiten WRC-Sieg Zoom

So hat man am Samstag nach schon vorab verkündeter Routenverkürzung nun auch noch die für Sonntagvormittag geplante erste Überfahrt der Wertungsprüfung (WP) "Likenas" abgesagt. Auf die WRC-Piloten wartet somit nach Abschluss der Samstagsetappe nur noch eine einzige Prüfung, die Powerstage am Sonntag.

Elfyn Evans (Toyota) führt die Rallye vor der letzten Prüfung weiter an. Nachdem er am Samstag drei von vier WPs für sich entschieden hat, geht der Brite mit einem Vorsprung von 17,2 Sekunden auf Ott Tänak (Hyundai) in die Powerstage.


Rallye Schweden: Highlights WP 5-7

Die Höhepunkte der WP 5 bis 7 der Rallye Schweden 2020. Weitere Rallye-Videos

Den letzten Podestplatz würde nach aktuellem Stand der Dinge Sebastien Ogier (Toyota) einnehmen. Allerdings hat der sechsmalige Rallye-Weltmeister nur eine halbe Sekunde Vorsprung auf seinen jungen Toyota-Teamkollegen Kalle Rovanperä (4.). Die Top 5 werden aktuell von Esapekka Lappi (M-Sport-Ford) abgerundet.

Hyundai-Pilot Thierry Neuville holte sich auf der letzten Samstagsprüfung die Bestzeit und verhinderte damit einen kompletten Durchmarsch von Evans auf der zweiten Etappe. Als Sechster rangiert Neuville aber knapp außerhalb der Top 5. Sein Rückstand auf Lappi beläuft sich auf 4,5 Sekunden.

Die Powerstage am Sonntag ist 21,2 Kilometer lang und wird als einzige Prüfung des Schlusstages die Entscheidung beim zweiten WRC-Saisonlauf 2020 bringen. Bringt Evans seinen Vorsprung sicher ins Ziel, dann darf er sich über den zweiten Sieg seiner WRC-Karriere und den ersten als Toyota-Fahrer freuen.

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