WRC Rallye Italien 2024: Ogier setzt sich von Tänak ab - Neuville crasht

Sebastien Ogier fährt bei der Italien-Rallye auf Sardinien auf Siegkurs - Crash von Tabellenführer Thierry Neuville führt zu vorsichtigerer Gangart bei Hyundai

(Motorsport-Total.com) - WRC-Teilzeitstarter Sebastien Ogier (Toyota) hat bei der Rallye Italien auf Sardinien, dem sechsten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft 2024, auf der Samstagsetappe die Führung verteidigt. (Fotos: Rallye Italien auf Sardinien)

Titel-Bild zur News: Sebastien Ogier

Sebastien Ogier (Toyota) geht als Führender in den Schlusstag auf Sardinien Zoom

Hyundai-Pilot Ott Tänak, der am Vormittag kurzzeitig das Kommando übernommen hatte, ist weiterhin Zweitplatzierter im Klassement, weist aber schon fast 20 Sekunden Rückstand auf, da er am Nachmittag nicht mehr voll attackieren durfte.

Warum? Tänaks Hyundai-Teamkollege - WRC-Tabellenführer Thierry Neuville - hatte auf der dritten von acht Wertungsprüfungen des Tages (WP 8) einen Unfall. In einer Haarnadelkurve rutschte er mit seinem Hyundai i20 N in einen Graben. Die vorherige Prüfung (WP 7) hatte er mit Bestzeit für sich entschieden.

"Ich habe für einen Bruchteil einer Sekunde die Konzentration verloren. Dass es eine so enge Kurve war, das wurde mir erst klar, als ich die Kurve sah. Da war es aber schon zu spät", schildert Neuville die Unfallursache.

Zum Zeitpunkt des Crashs lag Neuville im Klassement der Rallye an dritter Stelle hinter Tänak und Ogier. Neuville und Beifahrer Martijn Wydaeghe blieben unverletzt. WM-Punkte sind nun für sie aber höchstens noch auf der Sonntagsetappe möglich.

Nicht zuletzt aufgrund des Crashs von Teamkollege Neuville wurde Ott Tänak vom Hyundai-Team angewiesen, "es ruhig angehen zu lassen und nicht zu attackieren", wie er am Samstag selber sagt.

So holte sich Sebastien Ogier die am Vormittag vorübergehend verlorene Führung zurück. Mehr noch: Seinen Vorsprung von 4,5 Sekunden nach der Freitagsetappe hat der Toyota-Pilot auf dem Samstagsetappe de facto auf 17,1 Sekunden ausgebaut. (Ergebnisse: Rallye Italien auf Sardinien)

Aber nicht nur für Thierry Neuville, auch für Takamoto Katsuta (Toyota) hat sich der Samstag auf Sardinien nicht gelohnt. Nach der kurzen Freitagsetappe, die aufgrund des Sprintformats der Rallye lediglich vier Wertungsprüfungen umfasste, wurde Katsuta an vierter Stelle geführt. Auf der ersten der Nachmittagsprüfungen am Samstag (WP 9) wurde sein Toyota GR Yaris dann von einem Ölleck lahmgelegt.

So geht Dani Sordo (Hyundai) als Dritter hinter Sebastien Ogier und Ott Tänak in den Schlusstag der Rallye. Vierter ist Elfyn Evans (Toyota), Fünfter ist Gregoire Münster (M-Sport-Ford). In der WRC2-Wertung liegt Sami Pajari (Toyota) vor Yohan Rossel (Citroen) und Jan Solans (Toyota) in Führung.

Am Sonntag geht die Sardinien-Rallye mit den verbleibenden vier der insgesamt 16 Wertungsprüfungen zu Ende.

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