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Trotz Corona-Krise: M-Sport macht "gute Fortschritte" mit neuem WRC-Auto

Während der Corona-Zwangspause schreitet bei M-Sport die Arbeit am WRC-Auto für die Saison 2022 gut voran: Erste Tests sollen Anfang 2021 stattfinden

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn sich die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) aufgrund der COVID-19-Pandemie seit zweieinhalb Monaten in einer Zwangspause befindet, geht den Teams die Arbeit nicht aus. Denn für die Saison 2022 müssen neue WRC-Autos mit Hybrid-Antrieb gemäß des Rallye1-Reglements entwickelt werden.

Ford Puma ST

Das nächste WRC-Auto von M-Sport könnte auf dem Ford Puma basieren Zoom

So auch bei M-Sport, wo Teamchef Richard Millener mit der Arbeit seiner Mannschaft zufrieden ist. "Da aktuell entgegen der Erwartung keine Veranstaltungen stattfinden, kommen unsere Designer mit den ersten Schritten beim Design des Autos gut voran", so Millener gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

"Wir machen gute Fortschritte, haben aber zugleich einige Herausforderungen zu meistern", so der Brite weiter. "Nur ein sehr kleiner Teil unserer Belegschaft arbeitet daran, daher können wir aktuell keine großen Schritte machen." Hinzu kommt, dass viele Mitarbeiter im Home Office arbeiten.

Wechsel vom Fiesta auf den Puma?

Die Pause in der Rallye-WM, die noch bis mindestens Anfang August andauern wird, hat dabei nur indirekt Auswirkungen auf die Entwicklung des neuen Autos. "Die meisten Leute, die momentan am 2022er-Auto arbeiten, würden ohnehin nicht zu den Veranstaltungen reisen", sagt Millener. "Da aktuell aber keine Rallyes stattfinden, fällt es ihnen leichter, sich auf diese Aufgabe zu konzentrieren."


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Offiziell hat M-Sport noch nicht bekanntgegeben, mit welchem Modell das Team ab 2022 in der WRC fahren wird. Spekulationen zu Folge könnte der Fiesta, der von M-Sport seit 2011 in verschiedenen Versionen in der Rallye-WM eingesetzt wird, durch das Crossover-SUV Puma abgelöst werden.

Bei der Entwicklung des neuen Autos wird M-Sport auch wieder aktiv von der Motorsport-Abteilung von Ford unterstützt. Laut Millener war das auch eine Voraussetzung für die Fortführung des Engagements in der Top-Klasse der WRC.

Projekt ohne Ford-Hilfe "nicht möglich"

"Ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich", sagt der Teamchef. "Sie bieten uns beim Design aller Teile Hilfe an, nicht nur in einem speziellen Bereich. Wir haben jeden Tag Besprechungen mit Ford-Leuten aus Europa und den USA."

In den nächsten Monaten soll das Entwicklungstempo des neuen WRC-Autos dann schritt für Schritt hochgefahren werden, denn die ersten Tests plant M-Sport schon Anfang 2021. "Realistisch betrachtet wollen wir das Auto zwölf Monate vor der ersten Rallye zum ersten Mal fahren sehen", sagt Millener.

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