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Thierry Neuville fairer Verlierer: "Diesmal war jemand stärker"

Thierry Neuville landete beim WRC-Saisonauftakt in Monte Carlo mit nur 2,2 Sekunden Rückstand auf Platz zwei - Er gratuliert Sebastien Ogier zum Sieg

(Motorsport-Total.com) - Der Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019 in Monte Carlo hatte es in sich. Thierry Neuville und Sebastien Ogier lieferten sich über alle Etappen einen engen Kampf an der Spitze, den Ogier letztendlich nur um 2,2 Sekunden gewann (Emotionaler Sieg für Ogier). Neuville musste sich im Hyundai mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Wie schon im vergangenen Jahr gab es zwischen dem Franzose und dem Belgier einen harten Schlagabtausch. Der faire Verlierer gratuliert seinem Konkurrenten zum Sieg.

Thierry Neuville

Neuville ist ein fairer Verlierer und gratuliert Ogier zum Sieg Zoom

"Diesmal war jemand stärker", sagt der Belgier nach der Rallye Monte Carlo. "In Sardinien haben wir früher solch einen Kampf gewonnen." Damals waren es ebenfalls Ogier und Neuville, die sich um den Sieg stritten. Erst auf der Powerstage wurde die Rallye Sardinien im Jahr 2018 entschieden: Neuville zog im letzten Moment an Ogier vorbei und schnappte sich den Sieg. Damals trennten die beiden Fahrer gerade einmal 0,7 Sekunden.

"Dieses Mal war es einfach etwas schwieriger", erklärt der Zweitplatzierte der "Monte". "Am Morgen waren wir noch mehr als vier Sekunden hinter ihm. Ich habe damit gerechnet, dass er auf solchen Straßen wie hier schnell sein wird." Dennoch habe Neuville es geschafft, die Lücke auf den neuen Citroen-Fahrer zu schließen und Druck auf Ogier auszuüben. "Letztendlich haben wir nicht das Ergebnis eingefahren, das wir uns erhofft haben", so der Hyundai-Fahrer. "Trotzdem haben wir wichtige Punkte gesammelt."


WRC Rallye Monte-Carlo 2019

Ein Grund für die knappe Niederlage könnten die Bremsen gewesen sein, die Neuville am Ende der Rallye einige Probleme bereitet hätten. "Als ich die Ziellinie überquert hatte, wusste ich, dass es vermutlich nicht reichen wird", so der Belgier. Bei der Rallye Schweden, dem zweiten Halt in der WRC 2019, wolle Neuville wieder angreifen und sich den Sieg holen. Außerdem hoffe er auf bessere Bedingungen als im vergangenen Jahr, wo das Auto, das als erstes in die Wertungsprüfung gestartet ist, immer massive Probleme gehabt habe.

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