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Offiziell: Auch Subaru steigt aus!

Was unsere Leser schon gewusst haben, ist nun offiziell: Nach Suzuki zieht sich nun auch Subaru aus der Rallye-WM zurück

(Motorsport-Total.com/sid) - Unsere Leser wissen es schon seit gestern Abend, seit heute ist es bittere Gewissheit: Nur einen Tag nach Suzuki verliert die Rallye-WM mit Subaru einen weiteren großen Hersteller. Das wurde heute um 10:00 Uhr MEZ in Tokio offiziell bekannt gegeben. Der Rückzug greift mit sofortiger Wirkung.

Subaru Impreza WRC 2008

Die Katze ist aus dem Sack: Subaru beendet sein Engagement in der WM Zoom

Ikuo Mori, Geschäftsführer des zur Toyota-Gruppe gehörigen Subaru-Mutterkonzerns Fuji Heavy Industries, verkündete die Nachricht und gab als Begründung die unter der Weltwirtschaftskrise leidenden Absatzzahlen der Automarke ein. Dabei waren die Subaru-Zahlen auf dem richtungsweisenden US-Markt im November nur um acht Prozent eingebrochen. Vor allem der in der Rallye-WM eingesetzte Impreza bleibt das Flaggschiff der Marke.#w1#

"Unser Geschäftsumfeld hat sich durch den schnellen Verfall der Weltwirtschaft dramatisch verändert. Um unseren Handlungsspielraum zu optimieren und die Marke Subaru zu stärken, haben wir entschieden, zum frühestmöglichen Zeitpunkt unsere WM-Aktivitäten einzustellen", sagte Mori im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

Subaru hatte 1995, 1996 und 1997 dreimal in Folge den Markentitel gewonnen und auch dreimal den Weltmeister der Fahrer gestellt. 1995 hatte der inzwischen verstorbene Schotte Colin McRae, 2001 der ebenfalls verstorbene Engländer Richard Burns und zuletzt 2003 der Norweger Petter Solberg triumphiert. Insgesamt kam Subaru in der Rallye-WM auf 47 Siege. Der Einsatz des Teams wurde von David Richards' Unternehmen Prodrive koordiniert.

Ein weiterer japanischer Automobilhersteller, Suzuki, hatte bereits am Montag seinen Ausstieg ebenfalls mit der Weltwirtschaftskrise und seinen damit verbundenen Absatzproblemen begründet. Weil Analysten des Hauses in der Krise eine längerfristige Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit und nicht nur eine vorübergehende Problematik sehen, will sich Suzuki in Zukunft auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Damit verbleiben nur noch zwei Automobilhersteller in der Rallye-WM, nämlich Citroën und Ford. Auch die beiden müssen sparen: Citroën teilt sich seinen Sportchef Olivier Quesnel neuerdings mit Konzernschwester Peugeot, während Ford zu jenen drei Detroiter Unternehmen gehört, die sich bei der US-Regierung um milliardenschwere Rettungspakete anstellen. Allerdings hat Ford bereits bestätigt, auch 2009 in der Rallye-WM zu bleiben.

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