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Helmband (wieder) nicht geschlossen: Zeit- und Geldstrafe für Sebastien Ogier

Weil der Kinngurt seines Helm bei der zwölften WP der Rallye Finnland nicht richtig geschlossen war, erhält Sebastien Ogier eine Zeit- und Geldstrafe

(Motorsport-Total.com) - Deja-vu bei Sebastien Ogier: Zum zweiten Mal in der Saison 2021 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wurde der Toyota-Pilot von den Sportkommissaren bestraft, weil der Kinnriemen seines Helmes nicht ordnungsgemäß geschlossen war. Bei der Rallye Finnland war dies am Samstag während der zwölften Wertungsprüfung der Fall, wie TV-Bilder zeigten.

Sebastien Ogier

Sebastien Ogier hatte wieder einmal Ärger wegen seines Helms Zoom

Ogier erhielt daraufhin eine Zeitstrafe von einer Minute und muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 800 Euro zahlen. "Die Foto- und Videobeweise zeigen, dass der Gurt nicht richtig befestigt war und dass er während der gesamten Etappe locker war", heißt es im Urteil der Sportkommissare.

"Herr Ogier sagte, dass er den Helm auf keinen Fall nur zur Hälfte befestigen würde, entweder wurde es richtig gemacht oder gar nicht", so die Begründung weiter. "Herr Ogier sagte, dass er keine Erklärung dafür habe, warum sich der Riemen während der WP12 gelöst hatte."

"Es gab keine Eile, den Helm beim Etappenstart zu befestigen, und es war anders als bei dem Vorfall bei der Rallye Monte Carlo 2021, wo er einfach vergaß, den Helmriemen zu befestigen", stellen die Sportkommissare fest.

Beim Saisonauftakt hatte Ogier wegen dieses Vergehens eine Geldstrafe von 400 Euro zahlen müssen. Im aktuellen Fall bei der Rallye Finnland bleibt die Strafe für Ogier folgenlos. Auf Rang fünf liegend, betrug sein Vorsprung auf Gus Greensmith vor der Strafe mehr als zweieinhalb Minuten.

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