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Defekt an der Servolenkung: So reagiert M-Sport auf den WRC-Auftakt

M-Sport musste beim Auftakt der WRC-Saison 2023 in Monte Carlo einen Rückschlag hinnehmen - An beiden Fords gab es Probleme mit der Servolenkung

(Motorsport-Total.com) - Für M-Sport verlief der Auftakt in die Rallye-WM (WRC) 2023 in Monte Carlo nicht nach Plan. Sowohl Neuzugang Ott Tänak als auch Pierre-Louis Loubet hatten mit einem Defekt an der Servolenkung des Ford Puma Hybrid zu kämpfen. Teamchef Richard Millener bleibt dennoch gelassen.

Ott Tänak

M-Sport bleibt trotz der Defekte bei der Monte gelassen Zoom

Für Loubet war ein Top-Resultat bei der Rallye bereits am Freitag nach Wertungsprüfung (WP) 5 unmöglich. Der Franzose kam von der Strecke ab und dabei wurde sein Ford zu beschädigt, dass er den Rest des Tages ohne Lenkunterstützung auskommen musste, was auf den technisch anspruchsvollen Asphaltpisten der Rallye Monte Carlo keine einfache Aufgabe.

Am Samstag war für Loubet dann endgültig Schluss, nachdem die rechte hintere Aufhängung bei einem Unfall stark beschädigt wurde. Der Crash ereignete sich in der letzten Kurve von WP 9. Während der Franzose einen Rallye-Albtraum erlebte, fuhr Tänak lange an der Spitze mit und hielt die Hoffnungen auf ein Podium lange am Leben.

Kein System hinter den Defekten

Auf WP 10 versagte dann auch seine Servolenkung, weshalb er den ganzen Nachmittag ohne die Unterstützung fahren musste. Der Weltmeister der Saison 2019 schaffte es zwar, das Auto auf dem Kurs zu halten, war aber nicht mehr konkurrenzfähig. Er fiel letztlich von Platz vier auf Rang fünf zurück und beendete die Rallye 1:37,3 Minuten hinter Rekordsieger Sebastien Ogier.

Laut Millener gibt es keine Systematik hinter den Defekten an der Servolenkung, weshalb sich der M-Sport-Teamchef für die Zukunft keine Sorgen macht: "Das hatte auch nichts mit den Problemen zu tun, die wir im vergangenen Jahr hatten. Pierre-Louis hatte einen Unfall, da war ein großes Loch und bei Ott scheint die Pumpe, die wir seit Jahren verwenden, ein Problem verursacht zu haben."

Zwei Defekte, zwei unterschiedliche Ursachen: So schätzt M-Sport die Situation bei der Rallye Monte Carlo ein. Auch Tänak bleibt nach den Problemen beim WRC-Saisonauftakt entspannt und sieht bei M-Sport viel potenzial, auch wenn die Pace des Ford Pumas noch nicht ausreichen würde, um mit Toyota mitzuhalten.

Tänak sieht eine Menge Raum für Verbesserungen


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Der Este sagt: "Das ist Auto ist sehr progressiv und lässt sich komfortabel fahren, aber es ist noch nicht wirklich 'racy'. Wir müssen also unbedingt etwas ausprobieren. Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns verbessern können und müssen. Wir müssen aber den Weg finden, um das zu schaffen. Wir werden sehen, was den Ingenieuren einfällt."

Laut dem 35-Jährigen war es trotz der Probleme "ein gutes Wochenende", denn M-Sport habe "eine Menge gelernt" und das Auto sei "viele Kilometer bewegt" worden. "Wir müssen uns weiter verbessern, das ist sicher", so Tänak. "Wir brauchen mehr Konstanz und müssen das Tempo finden, aber ich glaube, dass wir das schaffen können."