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Entzug des Nordschleifen-Permits: Kaffer entschuldigt sich für "üblen Fehler"

120 km/h in der Code-60-Zone: Das kostete Pierre Kaffer beim VLN-Saisonfinale das Nordschleife-Permit - Der Audi-Pilot ärgert sich über diesen Fehler

(Motorsport-Total.com) - Für Audi-Pilot Pierre Kaffer nahm die VLN-Saison 2018 am vergangenen Wochenende ein unerfreuliches Ende. Der Fahrer des CarCollection-Audi #33 wurde beim 43. DMV Münsterlandpokal disqualifiziert, weil er in einer Code-60-Zone 120 statt der vorgeschriebenen 60 km/h gefahren war. Für diesen Verstoß erhielt sein Team zudem eine Zeitstrafe von insgesamt 355 Sekunden, darüber hinaus wurde Kaffer der "Nordschleifen-Führerschein", das sogenannte Permit entzogen.

Simon Trummer, Pierre Kaffer

Pierre Kaffer beginn beim VLN-Saisonfinale einen für ihn ungewohnten Fehler Zoom

Kaffer selbst spricht von einem "üblen Fehler", der ihm unterlaufen sei, und schildert die Situation in einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite wie folgt: "Im Rennen gab es in der Nähe vom Kesselchen einen Unfall - auf der dortigen Zufahrt zur 'Mutkurve'. An der Unfallstelle bin ich mehrfach vorbeigekommen. Anfangs wurde ab Posten 132 wieder Grün geschwenkt. Nicht so in Runde sieben: Da war die Code-60-Zone plötzlich länger", so Kaffer.

"Damit hatte ich nicht gerechnet, ich habe es schlichtweg nicht gesehen. Ich habe beschleunigt und einen Mitbewerber überholt. Das war nicht den Regeln entsprechend, ganz klar mein Fehler", nimmt der erfahrene Nordschleifen-Pilot den Fauxpas klar auf seine Kappe.

"Ich bin seit rund 20 Jahren auf der Nordschleife unterwegs, setze mich auch in meiner Freizeit immer wieder für mehr Sicherheit ein, unter anderem als Repräsentant der FIA und im Fachausschuss des DMSB. Da darf mir so etwas nicht passieren", zeigt sich Kaffer selbstkritisch.

"Ich kann es leider nicht rückgängig machen, möchte mich aber in aller Form für diesen Fauxpas entschuldigen", so Kaffer weiter. "Über viele, viele Jahre habe ich mir im oft hitzigen Wettbewerb am Nürburgring nie etwas zu Schulden kommen lassen. Auch in Zukunft werde ich sportlich hart und fair aber achtsam auf der Nordschleife kämpfen und dabei niemanden gefährden."

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