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  • 27.07.2019 · 15:05

8h Suzuka 2019: Harte Strafe gegen das Team von Dominique Aegerter

Das Honda-Team #634 muss das 8-Stunden-Rennen in Suzuka aus der Boxengasse mit Zeitrückstand starten - Aegerter findet diese harte Strafe unverständlich

(Motorsport-Total.com) - Herber Rückschlag für Dominique Aegerter vor dem Start des 8-Stunden-Rennens in Suzuka. Das HARC-Pro-Honda-Team mit der Startnummer 634 hat den vierten Startplatz verloren. "Hinsichtlich der Kennzeichnung der Reifen, die für die Qualifyings bestimmt waren, ist dem Team leider ein kleines Versehen passiert", berichtet Aegerter. "Die Rennleitung hat uns prompt einen knallharten Penalty aufgebrummt. Wir müssen nun aus der Boxengasse starten, was im Prinzip nicht so schlimm wäre. Doch wir dürfen erst 90 Sekunden nach dem eigentlichen Start losfahren."

Dominique Aegerter

Die Erfolgschancen von Dominique Aegerter wurden geschmälert Zoom

Das heißt in der Praxis, dass die #634 mit praktisch einer Runde Rückstand ins Rennen starten wird. Neben Aegerter sitzen Xavi Fores und Ryo Mizuno auf der Fireblade. "Das Ausmaß dieser Strafe ist für mich ein wenig unverständlich", ärgert sich der Schweizer. "Ich finde es absolut ungerecht, es hätte auch gereicht, wenn sie uns aus der Top-10-Liste gestrichen hätten. Vom elften Startplatz oder gegebenenfalls von noch weiter hinten hätten wir im Rennen noch einiges ausrichten können."

"Aber so sind unsere Aussichten auf ein gutes Abschneiden von vornherein stark geschmälert. Es ist einfach enttäuschend, zumal wir perfekt vorbereitet in das Rennen gehen können. Die gestrigen Qualifyings verliefen sehr erfreulich. Nach den ersten Trainings am Vormittag war ich der Schnellste überhaupt. Außerdem war es meine absolut schnellste Runde bisweilen hier in Suzuka. Mit dem neuen Reifen fühlte ich mich auf Anhieb super wohl."

"Das war natürlich sehr positiv und gab nicht nur mir, sondern dem ganzen Team zusätzlichen Auftrieb. Aber auch meine beiden Teamkollegen Xavi und Ryo waren immer sehr schnell. Von dem her hätten wir uns einiges für das Rennen ausrechnen können, das Podium war in Reichweite. Doch aufgrund der gegebenen Situation können wir nur noch versuchen, den Schaden so gering wie möglich zu halten."

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